D e z e m b e r  2 0 1 9 

30. Jazzfest München 2019 // JIM trifft Vilnius

Konzert

6. Dezember, Fr. 20:00 Uhr, Black Box, Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München

Um 22:30 Uhr spielen Münchner und Vilniusser Jazzmusiker zum ersten Mal zusammen:
Dmitry Golovanov (pno, keys, electronics), Jan Maksimovič (sopranosax, efx), Markus Heinze (tenorsax, baritonsax, cornet), Walter Bittner (drums, electronics).

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EUNIC-DokuMontag: Liebe Oma, Guten Tag!

Filmvorführung

9. Dezember, Mo. 19.00 Uhr, Tschechisches Zentrum Berlin, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin

Der litauische Dokumentarfilm Liebe Oma, Guten Tag! erzählt von zwei Schwestern aus Litauen, die sich auf eine Spurensuche in der Vergangenheit ihrer deutschen Großmutter Ella machen. Die Regisseurinnen Jūratė Samulionytė & Vilma Samulionytė versuchen ihr Leben zu rekonstruieren. Eintritt frei!

Sheep Got Waxed tourt in Bayern

Konzerte

10. Dezember, Di, 21.00 Uhr, Jazzclub Unterfahrt, Einsteinstraße 42, 81675 München

11. Dezember, Mi., 20.00 Uhr, Jazz Studio Nürnberg e.V. Paniersplatz 27/29, 90403 Nürnberg

Auf den klassischen Jazz-Background kann keines der Mitglieder des litauischen Trios „Sheep Got Waxed“ verweisen. Alle drei Instrumentalisten waren eher in der elektronischen Musik und selbst im Heavy Metal zuhause. Vielleicht klingt ihr musikalischer Ansatz deshalb so frisch und unverbraucht. In ihrem so komplexen wie zugänglichen Sound mischen sich Jazz-Zutaten und digitale Welten. Der Saxofonist Simonas Šipavičius, der Gitarrist Paulius Vaškas und der Schlagzeuger Adas Gecevičius nutzen neben ihren Hauptinstrumenten jede Menge Effekt-Pedals, haben also Hände wie Füße im Dauereinsatz und nutzen die elektronischen Beimischungen für spannende Verfremdungen, für ein kurioses Klang-Design. Ein Konzert-Besucher hat die Musik von „Sheep Got Waxed“ überspitzt einmal so beschrieben: „Sie klingt wie eine Mischung aus Techno, Fußarbeit, Trap im Todes-Würgegriff und als wenn George Michael frühe Beatles-Songs interpretiert.“ Das kann ja heiter werden. Wir sind gespannt. Mehr auf Instagram und Youtube.

Kooperationspartner: Lithuanian Council for Culture.

Confero Piano Quartet // "Milky Way"

Konzert

5. Januar 2020, So. 19.30 Uhr, Elbphilharmonie Hamburg,  Kleiner Saal, Platz der Deutschen Einheit 1, 20457 Hamburg

Mit seinem Programm "Milky Way" kombiniert das Confero Piano Quartet Werke von den Komponisten Arvydas Malcys, Gabriel Fauré und Johannes Brahms.

Confero Piano Quartet: Algirdas Šochas (Violine), Jonė Kaliūnaitė (Viola), Vytautas Sondeckis (Violoncello), Ugnius Pauliukonis (Klavier)

Programm:

Arvydas Malcys - Milky Way für Klavierquartett / Gabriel Fauré - Klavierquartett Nr. 1 c-Moll op. 15 / Johannes Brahms - Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Das Phänomen der litauischen Fotografie

Vortrag

14. Januar 2020, Di. 19:00 Uhr, Museum Zeughaus C5 | Florian-Waldeck-Saal, Mannheim

Die Geschichte der litauischen Fotografie ist reich an großen Fotografen: Vitas Luckus, Romualdas Rakauskas, Moï Ver, Aleksandras Macijauskas, Rimaldas Vikšraitis, Antanas Sutkus und andere, die die europäische Fotografie auf beeindruckende Weise bereichert und beeinflusst haben. Der Vorsitzende des litauischen Fotografenverbandes Gintaras Česonis: berichtet über die staunenswerte Vielfalt der Litauischen Fotografie. In englischer Sprache.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Antanas Sutkus: KOSMOS

Foto: Autofähre, Simas 1976 © Antanas Sutkus

SILBERHERBARIUM

Ausstellung

Bis zum 14. Dezember, Showraum TROFEJAS Giedre Bartelt, Wielandstrasse 31, 10629 Berlin

Kristina Kibe (Schmuck), Vita Pukštaitė-Bružė (Schmuck) und Emilija Petrauskienė (Fotografie)
Besichtigung der Ausstellung Do - Sa, 16 bis 18.30 Uhr. 

Foto © Vita Pukštaitė-Bružė

DIE KURISCHE NEHRUNG: Kazimieras Mizgiris | Alfred Ehrhardt

Ausstellung

Bis zum 22. Dezember 2019, Alfred Ehrhardt Stiftung, Auguststr. 75, 10117 Berlin 

Im Zentrum der Ausstellung steht das fotografische Werk des litauischen Bernsteinsammlers und Fotografen Kazimieras Mizgiris (* 1950), der die Dünenformationen der Kurischen Nehrung kennt wie kaum ein anderer. 

Visvaldas Morkevičius // Inner Dialogue

Ausstellung

Bis zum 20. Dezember, Ten Gallery, T6, 10, 68161 Mannheim

Im Herzen eines fotografischen Werkes steht oft der Wunsch, die umliegende Welt und den eigenen Platz in ihr zu verstehen. Visvaldas Morkevičius’ Serie “Inner Dialogue” zeigt Beobachtungen aus unterschiedlichen Lebensabschnitten des Autors, sie entfaltet eine fragmentierte Geschichte aus Selbstreflektionen. Es gibt hier kaum Linearität. Die Bilder aus verschiedenen Geschichten überkreuzen sich, zeigen persönliche, professionelle und mehrdeutige Arbeiten.

Antanas Sutkus // Kosmos

Ausstellung

Bis zum 26. Januar 2020, ZEPHYR zu Gast im Museum Zeughaus, D5, 68159 Mannheim

Antanas Sutkus zählt zu den wichtigsten Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Kosmos bezeichnet im Griechischen die Summe aller Dinge und der Zeit, also mehr, als wir sehen können. Antanas Sutkus´ Werk passt sehr gut zu diesem Anspruch an Totalität: Es zeigt die Menschen, das Land, die Trauer und die Freude, den Himmel und das Wasser, Einsamkeit, Alter, Freude und Spiel, mit dem Wesen der Dinge hinter dem Sichtbaren. Ausstellungsdauer: bis zum 26. Januar 2020.

u n s e r  l e s e t i p p

Undinė Radzevičiūtė: Fische und Drachen

Roman

Cornelius Hell (Übersetzung)

Lakonisch und absurd wie ein Zen-Dialog, faszinierend und bilderreich wie eine Zeitreise: der große Roman einer wahrhaft kosmopolitischen Autorin.

Drei Frauengenerationen teilen eine Altstadtwohnung mitten in Chinatown: Großmutter Amigorena, Mama Nora, Autorin erotischer Kriminalromane, sowie deren erwachsene Töchter Miki und Schascha. Täglich tragen sie auf engstem Raum mit rasantem Witz ihre absurden Wortgefechte aus. Auch Schascha schreibt, allerdings über den geheimnisvollen Jesuiten und Maler Giuseppe Castiglione, der 1715–1766 am Hof des Kaisers von China lebte, doch statt diesen zu missionieren, immer tiefer in die chinesische Kultur und ihre Rätsel eintauchte. Ein umwerfend komischer Roman über zwei Kulturen, die sich anziehen und bekämpfen, verehren und missverstehen, über eine Faszination, der Schascha genauso erliegt wie Jahrhunderte vor ihr der Jesuit Castiglione.

Kulturattachée

Botschaft der Republik Litauen

Charitéstr. 9

D-10117 Berlin

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