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der 2. Tag der Münchner Osteuropastudien möchte Lehrkräften Informationen und Werkzeuge an die Hand geben, um Holocaust und Zweiten Weltkrieg im Unterricht stärker aus einer osteuropäischen Perspektive zu beleuchten und differenziert zu vermitteln. Gleichzeitig richtet sich die Veranstaltung auch an Studierende sowie an eine interessierte Öffentlichkeit.
Die Veranstaltung findet im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München) statt.
Um Anmeldung bis zum 20. März 2026 wird gebeten.
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Neben dem Workshop „Deutsch-jüdische Interferenzen in Südosteuropa“, geleitet von den IKGS-Mitarbeiter:innen PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger, bieten auch die Bibliotheksmitarbeiterinnen Jana Augustin, M.A., und Laura Schmid, M.A., in Kooperation mit weiteren Münchner Bibliotheken einen Workshop zu lokalen Beständen zum Zweiten Weltkrieg und zum Holocaust im östlichen Europa an.
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Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg bilden zentrale Bezugspunkte der deutschen Erinnerungskultur. Entsprechend präsent ist das Thema im Schulunterricht, insbesondere im Fach Geschichte, aber auch in anderen Fächern. Häufig wird es jedoch vor allem aus deutscher Perspektive behandelt: Im Mittelpunkt stehen Täter und Opfer aus Deutschland. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass sich der Hauptschauplatz von Holocaust und Krieg in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa befand. Aspekte wie die deutsche Besatzungsherrschaft in diesen Regionen, Fragen von Kollaboration und Widerstand, der „Holocaust by bullets“, die Zwangsarbeit aus Osteuropa im Deutschen Reich sowie weitere Themen sind im kollektiven Gedächtnis und im schulischen Unterricht bislang nur schwach verankert.
Der 2. Tag der Münchner Osteuropastudien wird von der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen organisiert. Weitere Kooperationspartner sind neben dem IKGS das Institut für Slavische Philologie an der LMU, das Collegium Carolinum, die Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die Ukrainische Freie Universität, das Haus des Deutschen Ostens, der Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der LMU sowie das Institut für Zeitgeschichte.
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