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WELCOME TO ZWITSCHERLAND

NEWSLETTER 03/18

Herzlichen Dank für all die positiven, differenzierten und pointierten Rückmeldungen zum Film. Danke auch für die schönen persönlichen Begegnungen anlässlich der Vorpremieren, Spezialvorführungen und Matinées. Wir freuen uns über Ihr Interesse und hoffen, dass der Film bald in vielen weiteren Kinos zu sehen sein wird.

Marc Tschudin

Kinoclub Sursee

Volle Säle, gute Stimmung

Zusammen mit der Vogelwarte Sempach haben wir zum Start der Kinosaison einige Spezialanlässe durchgeführt: in Zürich, Morges, Basel und Luzern. Besondere Vorführungen fanden auch in Sursee, Freienstein und in Liestal statt. Die Säle waren jeweils voll, das Publikum erwartungsfroh und gut gelaunt, die Reaktionen auf den Film durchwegs positiv: Stimmen zum Film.

Welcome to Zwitscherland ist bisher in gut 40 Kinos gelaufen. Immer am Montag-Abend gibt es hier die aktuellen Spielorte und geplanten Veranstaltungen.

Albin Brun

Albin macht die Musik

Manchmal spielt der Zufall mit, andere behaupten, es war Schicksal. Wenige Monate vor der Filmpremiere tat ich mich schwer mit der Musikauswahl für die helvetische Erzählebene. Schweizerisch: selbstverständlich. Ländler: eher weniger. «Nimm doch etwas von Albin Brun», meinte Felix Tobler von der Vogelwarte beiläufig nach einer Produktionssitzung. Ich bedankte mich für den Tipp, ohne wirklich zu wissen, wer Albin Brun ist, und habe mir einige Tage später dessen CDs zum Probehören besorgt. Heb Chläb! Lydisch äifach aa! Marc's Brothers! Spannende, vielschichtige, zuweilen ironische, schweizerisch-unschweizerische Musik. Am Schnittcomputer unter die Filmsequenzen gelegt, erweiterten Albin Bruns Kompositionen die Bilder mit zusätzlichen Nuancen und füllten sie richtiggehend mit Seele.

Unbeschreiblich nervös habe ich per Mail dem offenbar nur mir unbekannten, sonst renommierten Jazz- und Improvisationmusiker eine Anfrage geschickt, ob ich seine Musik für «Welcome to Zwitscherland» verwenden darf. Mit Freude hat er zugesagt. Was ich nicht wusste: Albin Brun ist seit der Schulzeit mit dem Feldstecher vogelkundlich unterwegs. (mt)

Marc Tschudin in Marokko. Foto: Urs Heinz Aerni

Der Süden lockt

Wenn wir hierzulande wieder die Wohnungen heizen müssen, sind viele Vögel längst in den Süden gezogen. Werden die Tage in Europa kürzer und kühler, so entfällt ein wichtiger Teil ihres Futters; die Insekten. Der Steinschmätzer fliegt bis in den Sudan oder nach Senegal, und auch die Flussseeschwalbe und die Rauchschwalbe ziehen nach Westafrika.

In Marokko versuchten wir, die Zugvögel beim Durchziehen oder Rasten wieder zu finden. Als uns ein kleiner Schwarm Rauchschwalben überraschte, war es zu knapp, das richtige Objektiv aufzuschrauben. Beim Anblick von Staren auf einer Telefonleitung war der Griff zur Kamera schnell, doch es handelte sich um Einfarbenstare, also nicht die unsrigen. Aber dann, bei einer malerischen Sanddüne mit kleinem See, entdeckten wir einen Weissstorch, der sich seelenruhig den Magen vollschlug.

PS: Wussten Sie, dass Stare Klänge und Geräusche nachahmen? Wer weiss, vielleicht hören Sie im Frühling südländische Töne mitten in der Schweiz ... (uha)

 


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