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Blicke hinter die Kulissen
In einem Kurzvideo erläutert die Projektbearbeiterin Eszter Stricker die handwerkliche Dimension der Erschließungsarbeit.
Im Rahmen des Projekts wurden zwei Podcast-Episoden veröffentlicht, die auf die literaturhistorische bzw. kulturhistorische Relevanz des Bestandes eingehen.
Ein erstes Gespräch wurde mit der Klausenburger Literaturwissenschaftlerin Dr. Réka Jakabházi geführt.
In einer
zweiten Folge erinnert sich die Schriftstellerin Kristiane Kondrat
an ihren Mentor Franz Liebhard, der sie in den 1960er-Jahren in Temeswar zu den Werkstattgesprächen des Schriftstellerverbands eingeladen hat.
Zur Bedeutung Robert Reiters
Robert Reiter wurde am 6. Juni 1899 in Temeswar/Temesvár/Timișoara geboren und war als Schriftsteller, Journalist, Redakteur und Dramaturg tätig. Nach Studien in Budapest und Wien und frühen Publikationen im Umfeld der ungarischen Avantgarde wirkte er über Jahrzehnte hinweg in Temeswar und veröffentlichte nach 1945 unter dem Pseudonym Franz Liebhard. Er starb im Dezember 1989 in Temeswar.
Was im Nachlass zu finden ist
Zu den besonders nennenswerten Inhalten des Nachlasses zählen u. a. ca. 30 Seiten autobiografische Aufzeichnungen, Briefe Robert Reiters aus der Zwangsarbeit in der Sowjetunion sowie 15 bislang unveröffentlichte Gedichte des Autors.
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