Nicole Ludwig (Bündnis 90/ Die Grünen) – 2. Newsletter // 15. Juni 2018

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,


der Sommer naht mit großen Schritten, die Berliner Schulferien stehen vor der Tür. Das zeigt sich nicht zuletzt in den gutbesuchten Freibädern der Stadt. Dass bei den Berliner Bäder-Betrieben aber längst nicht alles rund läuft ist bekannt und wurde durch meine schriftliche Anfrage erneut bestätigt. Daher setze ich mich momentan für eine Überarbeitung des Bäderkonzeptes ein (mehr dazu in diesem Newsletter).

Auch der Parlamentsbetrieb bewegt sich seiner Sommerpause entgegen – die Wochen davor sind jedoch traditionell gut gefüllt: Auf dem Fachforum Gesundheitswirtschaft des Tagesspiegels diskutierte ich mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft über den Stand der Forschung in Berlin. Ein spannendes Aufeinandertreffen!

Desweiteren erfahren Sie in dieser Ausgabe, was es mit grüner Chemie auf sich hat und an welchem Punkt die Debatte um Herthas Stadionpläne steht.


Es grüßt Sie herzlichst
Nicole Ludwig

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ENDLICH: BID FÜR KU'DAMM & TAUENTZIEN

Die Schaffung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft für den Ku'damm und die Tauentzienstraße war eines meiner ersten politischen Initiativen für die Berliner Wirtschaft. Mit dem BID (Business Improvement District) Ku'damm Tauentzien wurde diese nun endlich vom Senat in die Tat umgesetzt, um den Standort zu verbessern und die positive Entwicklung voranzutreiben. Das Konzept wurde gemeinschaftlich mit den lokalen Akteuren und Initativen entwickelt. Ein toller Erfolg für die City West!

>> Zur Pressemitteilung
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FORSCHUNG IN DER GESUNDHEITSWIRTSCHAFT

Wussten Sie schon, dass in Deutschland jede 6. Person in der Gesundheitsbranche arbeitet? In und rund um Berlin allein sind es rund 320.000 Beschäftigte! Der Gesundheitssektor ist ein wichtiger Bereich – den es zu fördern und auszubauen gilt. 

Darüber und über die Bedeutung des Forschungsstandortes Berlin habe ich im Fachforum Gesundheitswirtschaft des Tagesspiegels diskutiert. Deutlich wurde dabei die Notwendigkeit sozial-ökologische Forschung stärker zu fördern. Ein neues Institut an der Charité, welches sich mit Alternativen zu Tierversuchen auseinandersetzt und die neue Chemical Invention Factory an der TU Berlin, welche sich mit grüner Chemie befasst, sind zwei positive Beispiele die ich intensiv begleite.

> Zur Chemical Invention Factory
> Zum Charité Institut
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EIN NEUES STADION IN BERLIN?

Im vergangenen Newsletter war sie bereits Thema – doch die Debatte rund um Hertha BSC und das Olympiastadion bleibt weiterhin aktuell.

Am 18. Mai stellten der Innensenator Geisel und Verantwortliche des Vereins den Abgeordneten erstmals öffentlich zwei Varianten (Umbau des Olympiastadions und Neubau einer Hertha-Arena) vor. Die Sitzung des Sportausschusses war der Auftakt für weitere noch folgende Verhandlungs- und Beratungsrunden im Abgeordnetenhaus. 

Da noch viele Fragen offen und ungeklärt sind, begegneten nahezu alle Fraktionen dem Vorstoß zunächst mit Skepsis. Und auch ich denke, dass noch einiges an Gesprächsbedarf besteht! Der Verein hat genug andere Hausaufgaben zu bewältigen, da sollten eigene Stadionpläne gründlich diskutiert oder auch zurückgestellt werden.

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GRÜNE CHEMIE? EINE GROSSE CHANCE!

Grüne Chemie – was für viele wie ein Widerspruch klingt, hat nun in Berlin seinen Platz gefunden: in der Chemical Invention Factory an der TU Berlin. Mit sieben Millionen Euro unterstützt das Land Berlin das Gründungszentrum, in dem zukünftig junge WissenschaftlerInnen ihre Forschungen in die Praxis umsetzen und zu UnternehmerInnen werden sollen. 

Im Wissenschafts-Ausschuss des Parlaments berichteten die Verantwortlichen über das Projekt: vollausgestattete Labore und Räume für produktiven Austausch auf 1.000m2 Fläche direkt auf dem Campus Charlottenburg. Als Grüne unterstütze ich diese Entwicklung ausdrücklich und bin schon jetzt auf die ersten Ergebnisse gespannt!

>> Die Website der CIF
>> Über die CIF im Tagesspiegel

Was heißt grüne Chemie?

Grüne Chemie beschreibt den methodischen Ansatz, ein chemisches Produkt oder Verfahren so zu gestalten, dass dieses von Natur aus von geringerem Risiko für Natur und Gesundheit der Menschen ist. Die grüne Chemie befasst sich in diesem Zusammenhang unter anderem mit der Nutzung erneuerbarer Rohstoffe, der Vermeidung von Umweltverschmutzung und der Erhöhung der Energieeffizienz.

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BEWEGUNG BEI DEN BÄDERN: ANFRAGE & ANTRAG

Schwimmen können darf kein Privileg sein! Doch weil immer wieder Schwimmunterricht an den Schulen ausfällt oder Schwimmhallen unplanmäßig geschlossen bleiben, greifen immer mehr Eltern auf Kurse außerhalb des Schulunterrichts zurück, um ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, das Schwimmen zu lernen. In meiner schriftlichen Anfrage habe ich den Senat dazu befragt. Auch die Berliner Morgenpost hat diese aufgegriffen und über die Situation innerhalb der Berliner Schwimmbäder berichtet.

>> Meine komplette Anfrage finden Sie hier

Um die Herausforderungen innerhalb der Bäder-Betriebe anzugehen, haben wir ebenfalls in der vergangenen Woche einen Antrag zur Überarbeitung des Bäderkonzeptes eingereicht. Dieses soll die öffentliche Daseinsvorsorge wieder in den Fokus rücken und darüber hinaus mehr Klarheit und Transparenz schaffen. 

>> Mehr dazu im Tagesspiegel
>> Antrag Bäderkonzept
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FINTECH-HUB H:32 ERÖFFNET

Berlin bleibt Gründungs-Hochburg – dazu soll auch das neu eröffnete FinTech (Financial Technology) Hub H:32 in der Hardenbergstraße beitragen. Auf 7 Etagen treffen hier StartUps, mittelständische Unternehmen, InvestorInnen und WissenschaftlerInnen aufeinander, um gemeinsam an innovativen, digitalen Dienstleistungen und Instrumenten der Finanzbranche zu arbeiten.

Das H:32 wird von der Digital Hub Initiative (de:hub) gefördert und ist das erste von zwei dieser Zentren, welches in Berlin eröffnet wurde – parallel dazu ist ein IoT-Hub in Kreuzberg geplant, welches sich mit dem "Internet der Dinge" auseinandersetzten wird. Mehr Infos finden Sie auf der Website des Hubs (englischsprachig).

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HISTORISCHER SPAZIERGANG EIN VOLLER ERFOLG

2. Juni 1967Der persische Schah kommt nach Berlin. Sein Besuch findet in hitziger Atmosphäre statt: Die studentische außerparlamentarische Opposition hatte zu Protesten gegen das autoritäre Schah-Regime aufgerufen...

Exakt 51 Jahre später haben sich rund 30 Interessierte vor der Deutschen Oper versammelt, um mehr über den Besuch und die Proteste zu erfahren, dessen Eskalation zur Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg führte. Unter Leitung des Historikers Harald Möller wurde der Tathergang skizziert, die Rolle der Polizei diskutiert und über den Auftakt der 68er gesprochen. Ein spannender Einblick in die Geschichte des Kiezes und eine bereichernde Veranstaltung für alle Beteiligten!

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AKTUELLE REDEN

"Ihr Antrag setzt die falschen Prioritäten!"

17.05.2018 // Meine Rede zum Antrag der CDU-Fraktion auf eine Mitgliederwerbeaktion der Sportvereine zur Bekämpfung von Vereinsamung

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TERMINE JUNI 2018

20.6.2018 » 12:00 Uhr
Bezirkstag Treptow-Köpenick
Mellowpark (Bruno-Bürgel-Weg)
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22.6.2018 » 18:00 Uhr
25. Charlottenburger Midsommar-Nacht
Mommsenstadion, Waldschulallee 34
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23.6.2018 » 12:00 Uhr
Nicole Ludwig auf der YOU-Messe
Stand des Abgeordnetenhauses,
Stand Bündnis 90/Die Grünen,
Messegelände, Halle 20
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25.6.2018 » 12:30 Uhr
Ausschuss für Wissenschaft und Forschung
Sitzungs-Nr. 23, Raum 304
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25.6.2018 » 15:00 Uhr
Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Betriebe
Sitzungs-Nr. 24, Raum 376
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28.6.2018 » 10:00 Uhr
Plenarsitzung
Sitzungs-Nr. 29, Plenarsaal
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Verwendete Bilder in Reihenfolge:
Titelbild: Judith
 - CC BY-NC-SA 2.0
BID: Aswirthm 
- CC BY-SA 3.0
Fachforum: 
Verlag Der Tagesspiegel
Stadion: AS+P/Hertha BSC


Grüne Chemie: Chemical Invention Factory
BBB: Video2005 - CC BY-SA 3.0
H:32: Sascha Hilgers
Kiez: Eigene Darstellung

Nicole Ludwig

Sprecherin für Industrie, Forschung und Innovation
Sprecherin für Sport

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
im Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstr. 5 | 10111 Berlin

030-23 25 24 76
www.nicole-ludwig.de

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