21. Dezember 2018
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Liebe Freunde

Heute publizierte die Basler Zeitung eine politisch geprägte Kolumne von Herrn David Klein, welche alte und falsche Vorwürfe gegen den NIF wieder aufrollt. Die Kolumne können Sie hier lesen. Meine Stellungnahme finden Sie im folgenden Jahresrückblick.

Auch dieses Jahr ist der New Israel Fund die wichtigste Einzelorganisation, welche die Zivilgesellschaft und Demokratie in Israel heute unterstützt. Im Laufe seiner vierzig Jahre hat NIF 300 Millionen Dollar an praktisch jeden Sektor der israelischen Gesellschaft verteilt.

Allein diese Woche unterstrich Ulrich Schmid in der NZZ NIFs bedeutende Stellung: "Die Juden Amerikas und Europas sind tendenziell säkular und pluralistisch, und mit Abscheu sehen sie, welch sinisteren Figuren sich der israelische Regierungschef andient. Alle protestieren sie, die linke J-Street-Bewegung, die Reformjuden, das pluralistische American Jewish Committee, DER NEW ISRAEL FUND, DER FÜR SOZIALE GERECHTIGKEIT UND GLEICHHEIT ALLER ISRAELI KÄMPFT". Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

Im Jahr 2018 hat der NIF 70 gemeinnützigen Organisationen, die das Fundament der Zivilgesellschaft in Israel bilden mit rund drei Million US Dollar unterstützt. Gerade in einer Zeit, in der zentrale Säulen der Demokratie des Landes gefährdet sind, sind diese Organisationen wichtiger denn je. HaMoked gehört zwar nicht zu diesen Organisationen aber Adalahs Arbeit für eine faire rechtliche Behandlung schützt die israelische Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und wurde mit 72‘000 US Dollar unterstützt. Breaking the Silence gibt denjenigen israelischen Soldaten eine Plattform, die den Mut haben, der israelischen Bevölkerung von den selbst erfahrenen Ungerechtigkeiten zu berichten. Ihre Arbeit wurde auch von Israelischen Generälen gewürdigt (z.B. Generalmajor Amiram Levine: „Die IDF muss Breaking the Silence und die Soldaten unterstützen, die so mutig ihre Meinung äussern – in der Armee wie in der Gesellschaft.“) und wurde mit 54‘000 US Dollar unterstützt.

Der NIF kämpft auf Schritt und Tritt für die Rechte der schwächsten Mitglieder der israelischen Gesellschaft: Misshandelte Frauen, Agunot, die arabische Minderheit, afrikanische Asylbewerber, Äthiopier, Behinderte, die LGBT-Gemeinschaft. Diese Arbeit macht uns vom NIF nicht immer beliebt. Aber wir werden nie unseren Glauben aufgeben, dass das Mass, an dem die israelische Demokratie gemessen wird, in dem Umgang mit den am wenigsten privilegierten Mitgliedern der Gesellschaft liegt.

Der New Israel Fund orientiert sich seit seiner Gründung an den Werten der israelischen Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948. Der NIF unterstützt die BDS Bewegung nicht und wir sind stolz darauf, dass auch im Jahr 2018 die Ministerien der Regierung Israels, insbesondere das Finanz-, Gesundheits-, Kultur- und Justizministerium, bei der Vorbereitung von Reformen mit dem New Israel Fund und seinen Organisationen eng zusammenarbeitet.

Dank dem NIF können wir uns ein anderes Israel vorstellen, ein Israel der Gerechtigkeit und Fairness. Auch beim NIF Schweiz engagieren wir uns alle ehrenamtlich aus Liebe zu Israel!

Ich freue mich auf Ihre tatkräftige Unterstützung auch im Jahr 2019 und wünsche Ihnen im Namen unseres Vorstands einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Jaron Bernstein

Präsident

In Israel streikten vorletzte Woche die Frauen aus Protest gegen häusliche Gewalt. Sie waren nicht alleine. Zahlreiche Männer, unter ihnen Staatspräsident Reuven Rivlin, haben sie dazu ermuntert und dabei unterstützt.

An den landesweiten Protesten beteiligten sich religiöse und säkulare Israelis, Juden und Palästinenser. Sie forderten von der Regierung, einen im vergangenen Jahr angekündigten Aktionsplan umzusetzen. Die Regierung hatte bereits ein Budget
gebilligt, das Geld wurde aber bisher nicht bereitgestellt.

Der NIF hat die Frauenrechtsbewegung in Israel in allen Bevölkerungsteilen immer unterstützt. Um die Rechte der Frauen voranzubringen, muss die ganze Gesellschaft einbezogen werden.

Wenn wir für die Sicherheit und die Gleichstellung der Frauen kämpfen, kämpfen wir für Menschenrechte für Alle in Israel. Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für Frauenrechte in Israel einzusetzen.

Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie einsetzt 

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Vernissage „Jüdisch-Muslimische Freund- und Bekanntschaften“

Mittwoch, den 13. Januar um 15:00 Uhr

ICZ, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich

Zu selten hört man in den Medien von religionsübergreifenden Freundschaften, zu oft von schmerzhaften und trennenden Ereignissen. In dieser Ausstellung zeigen sich muslimische und jüdische Kolleg_innen. Gemeinsam stehen sie zu ihrer Freundschaft und sprechen darüber, was sie verbindet oder auch unterscheidet.

Unter anderem werden auf eine Aufnahme Ismail Ademi, Präsident der Albanischen Islamischen Gemeinschaft Zürich und Jaron Bernstein, Präsident des NIF Schweiz, abgebildet.

ANMELDUNG erforderlich unter: bit.ly/VernissageRespect.

 

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Dr. Ruth Dreifuss, Genève
Dr. Esther Girsberger, Zürich
Prof. Dr. Laurent Goetschel, Basel
Prof. Dr. Daniel Jositsch, Zürich
Dr. Claudia Kaufmann, Zürich
Dr. Georg Krayer, Basel
Prof. Dr. Georg Kreis, Basel
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Vorstand NIF Schweiz

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Ortskomitee Bern

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Martin Mürner

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© NIF Newsletter 21. December 2018.

Redaktion: Jaron Bernstein.

Beiträge: Rachel Halpern und Regina Schmidt 

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