26. November 2018
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Jerusalem: Eine Stadt – viele Welten. Eine Retrospektive.

Liebe Freunde

Die lange angekündigte Veranstaltung – das Highlight des Jahres quasi – fand vergangenes Wochenende in Zürich statt. Dabei hat der NIF Schweiz Jerusalem und das Zusammenleben der gemischten Bevölkerungsgruppen in der Stadt in den Mittelpunkt gestellt. Gäste aus Israel haben zu verschiedenen Gelegenheiten über das ganze Wochenende verteilt Interessierte getroffen und über ihre Projekte erzählt, mit denen sie sich für eine fruchtbare Koexistenz in der geschichtsträchtigen Stadt einsetzen.

NIF Schweiz ist über die gestrige Ablehnung der Selbstbestimmungsinitiative sehr froh. Unterstützen Sie diese Werte kräftig weiter und stehen Sie aktiv hinter den NIF.

Wir wünschen Ihnen schöne und lichtdurchflutete Chanukka-Tage

Ihre NIF Redaktion

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Notieren Sie auf dem Einzahlungsschein oder Online unter Zahlungszweck:

BERALLE für Einat Levys Projekt „Gemeinschafts-
bildung im öffentlichen Raum in Jerusalem“.

CHEDER MORIM für David Neumann & Ori Bankis
Projekt „Lehrerweiterbildung gegen Rassismus“.

YOZMOT ATID für Nissim Bar-Els Projekt „Förderung von
Kleinunternehmen“.

Für Spenden an alle NIF Organisationen lassen Sie den Zahlungszweck leer.

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Dvar Torah von Einat Levy von der Tnuah Yerushalmit am Schabbat Yachdav

Einat fühlte sich sehr geehrt, für den NIF als Gast beim Schabbat Yachdav an der Lavaterstrasse ein Dvar Torah zu halten. Sie war besonders bewegt zu erleben, wie säkulare Juden mit der Lesung aus der Torah den uralten religiösen Ritualen begegnen.

In der Parascha Wajeze erhält Jakob von seinem Onkel Laban nicht seine geliebte Rachel zur Frau, sondern Lea. Jakob geht aber nicht weg, sondern arbeitet weitere sieben Jahre, um Rachel heiraten zu können. Einat zog eine Parallele zur Bürgermeisterwahl in Jerusalem, wo die Hoffnung der säkularen Juden auf einen modernen Kandidaten enttäuscht wurde. Trotz des Sieges der Ultrareligiösen bleiben die Tnuah Yerushalmit und der NIF dran, und arbeiten jeden Tag neu für den Erhalt der Freiräume für säkulare Juden und das Zusammenleben mit den Ultrareligiösen in Jerusalem.

Lesen Sie mehr über Einats Projekt Beralle hier.

Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie einsetzt 

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Charity Dinner in intimem Rahmen

Im speziell gemütlichen und gleichzeitig ganz neuen, unverbrauchten Rahmen einer warmen Beiz im Zürcher Kreis 4 kamen 40 Leute zum traditionellen Sponsorendinner zusammen. An den langen Tischen herrschte ein angeregter Austausch unter neuen und alten Bekannten. Das ausgezeichnete Essen wurde bereichert durch kurze Informations-Einschübe unserer Gäste zu ihren Projekten. Das Publikum hörte aufmerksam und auch sehr wohlwollend zu. Ein gelungener Auftakt zum Grossanlass vom folgenden Sonntag!

Brunch & Insights mit dem VJSZ und Nissim Bar-El

Am Sonntagvormittag trafen sich in der ICZ ca. 20 Studenten zu einem vom VJSZ und dem NIF organisierten  „Brunch & Insights“ mit Nissim Bar-El. Charismatisch und humorvoll stellte Nissim Bar-El sein philanthropisches Projekt Yozmot Atid vor und lud die Anwesenden ein, Fragen zu stellen. Angeregt durch die initiativen Projekte und die gute Stimmung zeigten die Teilnehmenden grosses Interesse und stellten zahlreiche Fragen. Nach spannenden drei Stunden wurde der erfolgreiche Anlass aus Zeitgründen beendet. 

Lesen Sie mehr über Yozmot Atid hier.

Nachmittagsveranstaltung mit dem NIF

Als Höhepunkt des Veranstaltungswochenendes fand am Sonntagnachmittag in der ICZ die Präsentation der drei Projekte mit Workshops und Paneldiskussion statt.

Einat Levy erzählte vom Projekt Beralle, das bei Freizeitaktivitäten im öffentlichen Raum am Schabbat säkularen Stadtbewohnern ein Zugehörigkeitsgefühl gibt. David Neumann und Ori Banki erzählten wie sie sich seit der Ermordung von Shira Banki vor drei Jahren unter anderem mit Chadar Morim im Bereich Erziehung und Dialog gegen Hass und Rassismus engagieren. Nissim Bar-El brachte dem Publikum sein Projekt Yozmot Atid näher, mit dem sie Frauen beim Aufbau eines eigenen Geschäfts dabei unterstützen, selbständig ein gutes Einkommen zu erwirtschaften statt nur Essenspakete zu verteilen.

Die rund 100 Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, in Workshops ihre Fragen zu stellen und sich in den Pausen und beim Apéro auszutauschen.

Trotz der schwierigen Ausgangslage in Jerusalem und einer Vergangenheit die von tragischen Ereignissen geprägt ist, war die Stimmung zum Ende des Wochenendes positiv, ja geradezu optimistisch. Bei so viel Herzblut, Engagement und dem Willen, die Situation zu verbessern, stehen die Chancen für die Zivilbevölkerung gut. Es wird – der Politik zum Trotz – ein gemeinschaftliches Zusammenleben in Jerusalem geben. Nicht zuletzt dank Initiativen wie den am Wochenende vorgestellten.

Das unterstützt der NIF Schweiz – aus Liebe zu Israel.

 

Lesen Sie mehr über das Projekt von David Neumann (im Bild, unten links) Cheder Morim hier

Wir empfehlen

6. Chanukka-Licht an der ETH und mit dem NIF anzünden

Donnerstag, den 6. Dezember um 18:45 Uhr

ETH Hönggerberg HIL H 40.9 (Stefano-Franscini-Platz 5), Zurich

Channuka Apero und Projektpräsentation von ETH Doktorand Ben Gitai mit
Professor Christophe Girot, ETH Zürich
Professor Ita Greenberg, ETH Zürich
Professor Sagi Filin, Technion Israel

Das Projekt der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Technion in Haifa und der Universität in Amman möchte Studenten aus der Schweiz, Israel und Jordanien in die landschaftsarchitektonische Planung der Grenzregion involvieren.

Laden Sie hier die Einladung herunter.

Vernissage „Jüdisch-Muslimische Freund- und Bekanntschaften“

Mittwoch, den 28. November um 18:00 Uhr

Project Insert, Dörflistrasse 67, 8050 Zürich

Zu selten hört man in den Medien von religionsübergreifenden Freundschaften, zu oft von schmerzhaften und trennenden Ereignissen. In dieser Ausstellung zeigen sich muslimische und jüdische Kolleg_innen. Gemeinsam stehen sie zu ihrer Freundschaft und sprechen darüber, was sie verbindet oder auch unterscheidet.

Unter anderem werden auf eine Aufnahme Ismail Ademi, Präsident der Albanischen Islamischen Gemeinschaft Zürich und Jaron Bernstein, Präsident des NIF Schweiz, abgebildet.

Finden Sie hier die Facebook-Einladung.

Human Rights Film Festival Zürich: Israeli and Palestinian Women for Peace (Engl.)

Donnerstag, den 6. Dezember

18:00 Uhr 18.00 Uhr Naila and the upraising, Kino 6, Tickets
19.30 Uhr Podiumsgespräch, Forum, Eintritt frei 

KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Gespräch mit der israelischen Frauenrechtlerin Tal Cohen (Women Wage Peace) und der palästinensischen Aktivistin Amira Musallam (Holy Land Trust) über die historische und die aktuelle Rolle von Frauen in der Friedensbewegung im Nahostkonflikt.
Moderation: Dana Landau

Lesen Sie hier mehr über diese Veranstaltung.

 

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Jaron Bernstein Präsident, NIF Schweiz
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Dr. Ruth Dreifuss, Genève
Dr. Esther Girsberger, Zürich
Prof. Dr. Laurent Goetschel, Basel
Prof. Dr. Daniel Jositsch, Zürich
Dr. Claudia Kaufmann, Zürich
Dr. Georg Krayer, Basel
Prof. Dr. Georg Kreis, Basel
Prof. Dr. René Lévy, Lausanne
Dr. Ralph Lewin, Basel
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Prof. Dr. Jacques Picard, Zürich
Dr. Vera Rottenberg, Zollikon

Vorstand NIF Schweiz

Jaron Bernstein, Präsident, Zürich
Pierre Loeb, Ehrenpräsident, Basel
Marc Bär, Zürich
Karin Dreiding, Zürich
Roger Dreyfus, Basel
Jacques de Haller, Bern
Rachel Halpern, Bern
Felix Rasumowsky, Zürich
Samuel Rom, Zürich

Ortskomitee Basel

Roger Dreyfus
Beat Eisner
Danielle Kaufmann
Yehuda Landau
Erika Leiser
Pierre Loeb
Michi Löwenheck
Valerie Rhein

Ortskomitee Bern

Peter Abelin
Denise Braunschweig
Daniel Eisner
Jacques de Haller
Brigitte Halpern
Rachel Halpern
Dina Kühne
Catherine Mürner
Martin Mürner

Ortskomitee Zürich

Marc Bär
Jaron Bernstein
Karin Dreiding
Batya Licht
Felix Rasumowsky
Samuel Rom
Regina Schmidt
David Selig
Roni Weissberg

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© NIF Newsletter 26. November 2018.

Redaktion: Rachel Halpern und Jaron Bernstein.

Beiträge: Karin DreidingBatya Licht und Samuel Rom 

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