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The Erlkings (c) Foto Julia Wesely, Illustration André Breinauer

FESTIVAL AT HOME

Folge 7 mit  #The Erlkings

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute werfen wir den Blick nach vorn: Auf eine erfrischende Musiker-Konstellation, die die Klassik-Szene seit Jahren aufmischt und am vergangenen Freitag für das Richard-Strauss-Festival Lieder von Franz Schubert und Richard Strauss neu interpretieren sollte. The Erlkings aus Wien spielen Lieder des klassischen Repertoires – neu frisiert. Die Arrangements: Gesang und Gitarre, Cello, Tuba, Schlagwerk und Vibraphon. Der Sound: spritzig, frisch, unkonventionell. Die Texte: englisch. Das Quartett verpackt die Kompositionen, zum Beispiel des Liederfürsten Franz Schubert, kurzerhand neu und katapultiert sie ins 21. Jahrhundert. Crossover könnte man das nennen. Oder, noch einfacher: richtig gute Musik. Und zwar sind die Texte nicht einfach eins zu eins ins Englische übersetzt, sondern durchaus frei(er) interpretiert vom US-amerikanischen Sänger der Truppe, Bryan Benner. So wird beispielsweise aus „Und schere vom Kinne das struppige Haar, sonst scheut sich im Garten das Rehlein fürwahr“ in der englischsprachigen „Jäger“-Version ein freimütig gereimtes „Shave off your beard, when you come to this place, you’ll scare her away with your ugly face“. Hören Sie selbst!

Was The Erlkings weiter planen, erfahren Sie unten.

Wir wünschen Ihnen eine abwechslungsreiche Woche!

Ganz herzlich

Ihre

Dietlinde Behncke und Festivalteam

Wie konnten Sie/ können Sie die Corona-Krise nutzen?

Neben all den Schwierigkeiten finanzieller Natur durch Absagen von Konzerten, konnten wir die verordnete Stille gut dafür nutzen, um uns individuell zu sammeln, zu üben, zu komponieren und Dokumente zu ordnen. Endlich war auch Zeit, die eigene Wohnungen richtig zu genießen. Wir können uns nicht erinnern, wann wir 3 Monate am Stück am selben Ort sein konnten. Außerdem haben wir eine Patreon-Seite eingerichtet, wo wir mit unsere treuesten Fans in direkten Kontakt treten können. Siehe hier!

Was war Ihr schönster Moment in den letzten 10 Wochen? 

Die Natur wieder aufleben zu sehen, und das mitten in der Stadt. Keine Flugzeuge am Himmel, Vögel in der Einkaufsstraße wahrzunehmen, die frische, saubere Luft und die leere Stadt, die man endlich autofrei erleben konnte. So ist Wien eine noch schönere Stadt.

Was bringt Sie zum Lachen?

Gedichte, die sehr blumig daherkommen, es aber nicht so sind. 'It's never only about a rose' - wie wir dann zu sagen pflegen.

Haben die Corona-Beschränkungen etwas Gutes, z.B. im Sinne des Leitbildes des Richard-Strauss-Festivals HUMANITAS.MENSCH?

Natürlich - der Mensch sollte der Natur mehr Platz lassen und verstehen, dass 'immer mehr von etwas' auch 'weniger von etwas anderem' heißt.

Was ist Ihr Motto?

"Welcome to the Art of Song"

"Franzl sei Dank!"


Richard-Strauss-Festival

Dietlinde Behncke (Behncke Communications)

Schnitzschulstraße 19
82467 Garmisch-Partenkirchen
Germany

08821 910-5950
rsf@gapa.de

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