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Reisebeschreibung
Die Studienreise „Auf den Spuren der Donauschwaben“ führt in historische Regionen, die über drei Jahrhunderte von der donauschwäbischen Kultur mitgeprägt wurden. Auf dem Programm stehen drei Europäische Kulturhauptstädte – Pécs/Fünfkirchen (2010) in der ungarischen Baranya, Novi Sad/Neusatz in der serbischen Batschka (2022) und Temeswar/Timișoara (2023) im rumänischen Banat – sowie das Zentrum der in Kroatien lebenden Donauschwaben, Osijek/Esseg, die in Serbien gelegenen Orte Apatin und Sombor, Besuche in Dörfern wie Bela Crkva/Weißkirchen, Eibenthal (eine tschechische Siedlung im Banat), Șarlota/Charlottenburg, Hintergrundgespräche und Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschsprachigen altösterreichischen Minderheit, der Zivilgesellschaft sowie aus Bildung und Kultur, historische Gedenkstätten zur Geschichte der Donauschwaben und Österreich-Ungarns.
Neben kulinarischen Genüssen kommt auch die landschaftliche Schönheit der Region nicht zu kurz: Der berühmte Donauengpass, das „Eiserne Tor“, wird mit dem Boot erkundet, der „Banater Semmering“ zwischen Oravița/Orawitz und Anina/Steierdorf mit der Bahn. Aus dieser Region, einem historisch bedeutenden Industriegebiet, stammen die Berglanddeutschen. Im einst berühmten Kurort Herkulesbad wird ein ganz besonderer „Lost Place“ Altösterreichs erkundet. Einen weiteren Höhepunkt der Studienreise stellt der Besuch des bekannten Marienwallfahrtsorts Maria Radna dar. Die Frage nach dem Umgang mit dem gemeinsamen Kulturerbe wird uns dabei ständig begleiten.
Besuchte Orte
Pécs/Fünfkirchen – Osijek/Esseg – Apatin – Sombor – Novi Sad/Neusatz – Jarek/Bački Jarak – Bela Crkva/Weißkirchen – Eșelnița – Eisernes Tor – Eibenthal – Băile Herculane/Herkulesbad – Anina/Steierdorf – Oravița/Orawitz – Timișoara/Temeswar – Șarlota/Charlottenburg – Maria Radna
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