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Liebe Leser*innen,
das vergangene Jahr hat erneut verdeutlicht, wie zentral eine handlungsfähige und vielfältige Zivilgesellschaft für das Funktionieren demokratischer Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Fragen nach Vertrauen, Finanzierung und der Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements in einer pluralen Demokratie haben sich dabei als zentrale Diskurslinien herausgebildet. Deren Diskussion wird auch im neuen Jahr weiter an Bedeutung gewinnen.
In den aktuellen Folgen unseres Podcasts Die NGO-Debatte widmen wir uns diesen Themen aus analytischer Perspektive. Im Mittelpunkt stehen strukturelle Herausforderungen ebenso wie die grundlegende Bedeutung zivilgesellschaftlicher Akteure im Verhältnis von Staat, Gesellschaft und Demokratie.
Ergänzend dazu bieten wir mit ausgewählten Beiträgen vertiefende Denkanstöße. Sie greifen internationale Entwicklungen im Nonprofit- und Philanthropiebereich auf und stellen zugleich konkrete Erfahrungen und Analysen vor – etwa zu Resilienzstrategien aus der Krisen- und Kommunalforschung oder zu historischen Einordnungen philanthropischer Praxis.
2026 zeichnet sich in vielerlei Hinsicht als Jahr strategischer Entscheidungen ab: für politische Teilhabe, für die Ausrichtung gemeinnütziger Organisationen und für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft.
Vor diesem Hintergrund verstehen wir unsere Arbeit einmal mehr als Beitrag zu einer fundierten, differenzierten und zukunftsgerichteten Auseinandersetzung über die Herausforderungen und Gestaltungsspielräumen zivilgesellschaftlichen Handelns.
Herzliche Grüße
Lisa Klisch
(Kommunikationsleitung)
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