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Sarah Romberger (c) Thomas Stimmel Photography

FESTIVAL AT HOME

Folge 8 mit #Sarah Romberger

Sehr geehrte Damen und Herren,

möchten Sie jungen Menschen den Weg zu einer Musik-Karriere ebnen? Dann werden Sie Teil des „Rising Stars“-Programms und unterstützen Sie die Richard-Strauss-Akademie. Das „Rising Stars“-Programm lädt mit großzügiger Unterstützung der Alpine Lions Cooperation seit 2018 junge herausragende Instrumentalisten und Sänger ein, gemeinsam zu Musizieren. Im Zentrum stehen vier Kernthemen, nämlich die Förderung und Präsentation junger Talente in der Öffentlichkeit, das grenzüberschreitende Miteinander unter dem Motto „Musik als Weltsprache“, die Fokussierung auf den „Inspirationsort Alpen“ und der Künstler und seine Verantwortung. Die junge, aufstrebende Mezzosopranistin, Sarah Romberger, sollte in diesem Jahr ein „Rising Star“ des Richard-Strauss-Festivals sein, mit Auftritten auf Schloss Elmau und im Kongresshaus in Garmisch-Partenkirchen. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, studiert sie seit 2015 bei ihrer berühmten Mutter, der international gefragten Mezzosopranistin Gerhild Romberger. Sie wird in der Presse als „der aufgehende Stern“ in der Gesangsszene der Region gefeiert. 

Mit einer Spende von 200€ können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass junge KünstlerInnen beim Richard-Strauss-Festival auftreten können. Wir würden uns sehr freuen, von Ihnen zu hören (bitte schreiben Sie eine Email an presse@richard-strauss-festival.de).

Wie lohnenswert das „Rising Stars“-Programm sein könnte, spiegelt unser kleines Interview mit Sarah Romberger.

Wir wünschen Ihnen eine gute und interessante Woche!

Ganz herzlich

Ihre

Dietlinde Behncke und das Festivalteam

Was hätten Sie sich vom „Rising Stars“-Programm (ohne Corona-Krise) erhofft?

Über die wichtige, kammermusikalische Begegnung mit anderen jungen Musikern und die Erarbeitung neuer Werke hinaus, hätte ich mich gefreut, das breite Spektrum eines solchen Festivals kennenzulernen . Die mediale Aufmerksamkeit und Möglichkeiten, Kontakt zu wichtigen Persönlichkeiten der Klassikszene herzustellen, können ein Sprungbrett sein. Ich hätte mich gefreut, von einem informierten und interessierten Publikum gehört und gesehen zu werden. Hoffen nicht alle jungen Musiker darauf, „entdeckt zu werden“? ;)

Welche Möglichkeiten kann so ein Programm für junge Künstler eröffnen?

Der Einstieg in das Berufsleben vollzieht sich schleichend: Ein Fuß steckt noch im Studium, der andere Fuß versucht in der großen, weiten Welt Halt zu finden. Man hat Träume und Visionen und kommt diesen durch eine Einladung zu solch' einem renommierten Festival einen Schritt näher.
Es fühlt sich in etwa so an, wie wenn kleinere Kinder mit den Großen spielen dürfen: Erstens empfinden sie Stolz überhaupt dabei sein zu dürfen und das Selbstbewusstsein wird durch die Wertschätzung gestärkt, und zweitens bemühen sie sich umso mehr, genau so gut Fahrradfahren zu können, um mithalten zu können.

Wie überbrücken Sie die Corona-Krise?

Beruflich nutze ich die Zeit, um intensiv mein Studium voranzutreiben. Außerdem lerne ich das gesamte Repertoire, dass in den nächsten Jahren bereits laut Kalender ansteht und probiere mich aus in Opernpartien, die ich hoffentlich in einigen Jahren einmal auf der Bühne werde singen dürfen.
Privat habe ich die Zeit genutzt, um die Wohnung komplett bis in die tiefsten Ecken aufzuräumen. Auf der Terrasse sprießen u.a. Salat, Spinat und Tomaten, die Johannisbeersträucher werden aktuell kiloweise zu Marmelade verkocht.

Was bringt Sie zum Lachen?
Vieles, ich lache gern und oft, z.B. über: eine schöne und erfolgreiche Probe, britische Comedy, ein entspannter Abend unter lieben Menschen, Kinderlachen, ganz aktuell: eine Wasserschlauch-Abkühlung im Garten.
                                             

Haben die Corona-Beschränkungen etwas Gutes, z.B. im Sinne des  Leitbildes des Richard-Strauss-Festivals HUMANITAS.MENSCH?

Ich konnte beobachten, wie viele Menschen sich mehr aufs Wesentliche und Persönliche konzentriert haben. Durch den Wegfall kultureller Angebote, Ablenkungen im Außen und den langen Aufenthalt in den eigenen vier Wänden, waren wir gezwungen, uns mit uns selbst auseinander zu setzen. Unser alltägliches Umfeld, das wir uns aufgebaut haben, wurde uns gnadenlos vor Augen geführt und von vielen reflektiert und umstrukturiert.
„Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln“ - Luise Rinser


Richard-Strauss-Festival

Dietlinde Behncke (Behncke Communications)

Schnitzschulstraße 19
82467 Garmisch-Partenkirchen
Germany

08821 910-5950
rsf@gapa.de

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