o k t o b e r

Kęstutis Svirnelis: APPARAT

Ausstelungseröffnung

5. Oktober, Fr. ab 19 Uhr, Galerie "Meno parkas", Dorotheenstraße 22,  Düsseldorf 

Kęstutis Svirnelis lebt in Deutschland und arbeitet als Künstler auf der ganzen Welt. Er lebt zwischen seiner Heimat, die er vor über einem Jahrzehnt verlassen hat, und der schwäbischen Stadt Stuttgart, dem momentanen Dreh- und Angelpunkt nicht nur seines künstlerischen Handelns. In diesem „Zwischenraum“ ist es ihm möglich Dinge auf eine ganz bestimmte Weise zu sehen und zu sagen, gleichzeitig zu respektieren und zu kritisieren, zu lieben und abzulehnen. Dieser Zwischenraum eröffnet ihm einen gewissen Freiraum, den es sonst sehr wahrscheinlich nirgendwo anders gibt. Eintritt frei!

 

 

Porträt des Komponisten Liudas Mockūnas

8. Oktober, Mo. 19 Uhr, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastraße 28, 96049 Bamberg

"Liudas Mockūnas ist eine Institution der litauischen Avantgarde ... er kollaboriert seit Jahren mit internationalen Künstlern wie Andrew Hill, Marc Ducret, Jim Black, Mats Gustafsson und Barry Guy...", heißt es in der Ankündigung eines Konzerts im Nürnberger Club "Tante Betty", wo der aktuelle Villa Concordia-Stipendiat aus Litauen im August zu erleben war.

Gemeinsam mit Christian Windfeld präsentiert Liudas Mockūnas im Künstlerhaus sein Werk, aber auch das von Neringa Žukauskaitė. Die Grafikerin wird kleinformatige Werke exklusiv an diesem Abend zeigen, die die CDs von Liudas Mockūnas zieren und/oder in Bamberg entwickelt wurden. Eintritt frei!

 

 

Georg Dehio-Buchpreis 2018: Miljenko Jergović und Alvydas Šlepikas im Gespräch mit Jörg Plath

Lesung

9. Oktober, Di. 19.30 Uhr, Literaturhaus, Im Kaminzimmer, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Einen Tag bevor die beiden Autoren den Georg Dehio-Buchpreis im Roten Rathaus entgegennehmen, sind sie gemeinsam mit ihren Übersetzern Brigitte Döbert und Markus Rodurner im Literaturhaus Berlin zu Gast: Der bosnische Schriftsteller und Essayist Miljenko Jergović wird für sein Gesamtwerk geehrt, der litauische Schriftsteller Alvydas Šlepikas für den Roman Mein Name ist Marytė (2015). Moderiert wird der Abend von Jörg Plath, Literaturredakteur von Deutschlandradio Kultur. Tickets >>>

Neringa Vasiliauskaitė: repeat and remain again and again

Ausstellung

Bis 7. Oktober, Städtische Galerie Lovis-Kabinett, Friedrich-Ebert-Straße 35, 78054 Villingen-Schwenningen

Die Solo-Ausstellung der in München lebenden litauischen Künstlerin Neringa Vasiliauskaitė.

 Eintritt frei!

 

Agnė Juodvalkytė in der Gruppenausstellung Archipelago

Ausstellung

Bis 14. Oktober, Do-So, 14-19 Uhr, Reinbeckhallen, Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin
Zusammen mit vierzehn Künstlerinnen nimmt die in Berlin lebende Künstlerin Agnė Juodvalkytė an der Gruppenausstellung Archipelago in den Reinbeckhallen teil. Eintritt frei!

 

Eglė Budvytytė - zu Gast im FORECAST Festival

Ausstellungseröffnung

12. Oktober, Fr. 18 Uhr, Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, Berlin

Das Kunstfestival FORECAST präsentiert während der Eröffnung die Performance der litauischen Künstlerin Eglė Budvytytė. Die performance beginnt ab 18.30 Uhr.

Eintritt frei!

 

ATMOSFERA GO WEST - GO EAST Litauische und Deutsche Künstler im Dialog

Ausstellungseröffnung

12. Oktober, Fr, 19 Uhr, Galerie Verein Berliner Künstler, Schöneberger Ufer 57, 10785 Berlin

Teilnehmende KünstlerInnen: Romualdas Balinskas, Saulius Dastikas, Mantas Maziliauskas, Virgis Ruseckas, Ameret, Nele Probst, Evelyn Sommerhoff, Anita Stau. Eintritt frei!

Further Thoughts On Earthy Materials

Ausstellung

bis 18. November, Galkerie GAK,Teerhof 21, 28199 Bremen

Die litauischen Künstler Andrej Polukord und Alberta Saukaitytė nehmen an der Gruppenausstellung Further Thoughts On Earthy Materials in Bremen teil. Eintritt frei!

Stein Wasser Stachel

Theaterperformance

21. Oktober, So, 18 Uhr // 22. Oktober, Mo, 17 Uhr & 20 Uhr, HochX Theater, Entenbachstraße 37, 81541 München 

Eine sinnliche Theaterperformance vom Theatre of Sences, inspiriert von der Mythologie Litauens, für Zuschauer teils mit verbundenen Augen. Zum Programm >>>

Die Schlafenden - Szenische Lesung von Marius Ivaškevičius

Szenische Lesung

25. Oktober, Do. 19 Uhr, Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Concordiastraße 28, 96049 Bamberg

In einer szenischen Lesung wird das Theaterstück "Die Schlafenden" von dem Theaterautor und Schriftsteller Marius Ivaškevičius präsentiert. Internationales Künstlerhaus Villa Concordia freut sich auf zahlreiche Gäste und begrüßt an diesem Abend zu einem Gespräch mit dem Autor auch seinen Übersetzer Stefan Schmidtke aus Berlin. Eintritt  frei!

Giedrė Kazlauskaitė liest im Schamrock-Festival der Dichterinnen

Lesung

27. Oktober, Sa, 18 Uhr, whiteBOX.art, Atelierstr. 18,
81671 München

Giedrė Kazlauskaitė nimmt am Festival der Autorinnen SCHAMROCK teil. In Lesungen, Performances, Diskussionen und Workshops gehen Autorinnen der Frage nach, welche Standpunkte Frauen in der Dichtung und der Welt einnehmen. Zum Programm >>>

Foto: Saulius Vasiliauskas

Länderfokus Litauen: CHALLENGES OF (IN)DEPENDENCE

Filmfestival

29. Oktober - 4. November, Leipzig

Zum 100. Jubiläum der Unabhängigkeit der baltischen Republiken blickt DOK Leipzig auf Litauen. Die Sonderreihe gibt Einblicke in einen Dokumentarfilm, der mehr Kunst als Nachrichtenmedium sein will – und doch und vielleicht gerade deshalb eine große Botschaft transportiert. So fanden die FilmemacherInnen immer Schleichwege, etwa in einer besonders bildhaften Sprache, um die sowjetische Zensur zu umgehen. „Die Filmemacher und Filmemacherinnen lassen ihre Bilder sprechen“, sagt der litauische Filmemacher und Kurator des diesjährigen Länderfokus Audrius Stonys – Bilder, die ehrlich sind und oft auch ohne Sprache auskommen. Zur Filmliste >>>

AURA Dance Theatre - Game changer

Tanztheater mit Livemusik // Deutschland-Premiere

2. November, Fr. 20.15 Uhr, fabrik, Schiffbauergasse 10, 14467 Potsdam

Beinah körperlos, wie unter Valium und einem starren Bewegungsreglement unterworfen zieht eine Prozession traumwandlerischer Figuren vorüber. Eingehüllt in riesige Kostüme mit opulenten, geometrischen Graffitis scheinen sie zu schweben, doch es rumort gewaltig unterm Gewand. Gelerntes vergessen, Befreiungsversuche starten, Verlangen nach Taumel – wo es Revolten gibt, beginnt Bewegung. „Game Changer“ handelt vom Geist der Freiheit und der Souveränität und rückt die unmittelbare Energie und Dynamik des Aufbruchs ins Zentrum.

Das AURA Tanztheater wurde 1980 von Birutė Letukaitė gegründet. Bis heute wird es von berühmten Choreographen geleitet. Zeit seines Bestehens hat AURA den zeitgenössischen litauischen Tanz entscheidend mitgeprägt und eine große Anzahl professioneller Tänzer ausgebildet, die weltweit aktiv sind. In Kooperation mit ausländischen und litauischen Choreographen und Künstlern verschiedener Sparten arbeitet AURA ständig an verschiedenen internationalen Projekten.

Regie: Birutė Letukaitė · Darsteller: Blake Seidel, Chiara Corbetta, Clara Giambino, Erik Zarcone, Evgenii Kalachev, Jasper Narvaez, Julija Mintautė, Matthew Livingston, Marine Fernandez, Mei Chen · Livemusik: Antanas Jasenka · Gesang: Ilja Gun · Kostüme: Guda Koster · Licht: Vladimiras Šerstabojevas · Foto: Svetlana Batura

Tickets >>>

 

Violeta Urmana singt in der Staatsoper Berlin

27. Oktober, Sa. // 31. Oktober, Mi. // 3. November, Sa. //  8. November, Do. jeweils um 19:30 Uhr, // 11. November, So. 16.00 Uhr, Unter den Linden 7, 10117 Berlin

Die aus Litauen stammende Sängerin Violeta Urmana tritt als Azucena in der Oper Il Trovatore in der Staatsoper Berlin auf. 

Violeta Urmana machte sich zunächst als Mezzosopranistin einen Namen, vor allem als gefeierte Kundry in PARSIFAL oder Eboli in DON CARLO. Neben vielen anderen Rollen hat sie diese beiden Partien in allen wichtigen Opernhäusern unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Bertrand de Billy, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, James Conlon, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Donald Runnicles, Giuseppe Sinopoli, Franz Welser-Möst oder Christian Thielemann gesungen. Tickets >>>

MO Museum – neues kulturelles Highlight in Vilnius

Mit dem MO Museum bekommt die litauische Hauptstadt Vilnius einen neuen kulturellen Anziehungspunkt. Es widmet sich Künstlern und Kunst aus Litauen seit 1960, die hinter dem Eisernen Vorhang für die Weltöffentlichkeit unsichtbar waren, und beleuchtet die vielfältigen Verbindungen zur globalen Kunstszene. Mit dem MO erhält Litauens Hauptstadt zugleich ein neues architektonisches Wahrzeichen: Der Architekt Daniel Libeskind, der auch das Jüdische Museum Berlin konzipierte, entwarf es als Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart Litauens. Das Haus wird am 18. Oktober 2018 eröffnet.
Das MO Museum hat eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken aus der Sowjetzeit zusammengetragen, die zur Zeit ihrer Entstehung ideologisch unbequem und daher aus der kulturellen Landschaft ausgeschlossen waren. Die Kuratoren des MO machen sie nun für alle zugänglich. Gegenwärtig umfasst die Sammlung des MO 226 Künstler und rund 4.500 Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Skulpturen, Fotografien und Videoarbeiten.

u n s e r  l e s e t i p p

Alvydas Šlepikas: Der Regengott und andere Erzählungen

Markus Roduner (Übers.)

Kunstvoll erzählte Geschichten aus der litauischen Provinz

Die fünfzehn Erzählungen des Meistererzählers Alvydas Šlepikas entführen in ein Städtchen irgendwo in der litauischen Provinz. Aus den verschiedenen Perspektiven seiner fragilen, leicht verwundbaren Helden erzählt der Autor einfühlsam Geschichten über das schlichte Leben, Kindheitsträume, die Fragen des Seins und den Tod. Unversehens wird der Leser von dieser nicht ganz alltäglichen, zuweilen surrealen Welt eingesogen, der er nur schwerlich wieder entrinnen kann.

Mitteldeutscher Verlag, - Aufl. 2017, 192 S., 18 x 20,3 cm.

Kulturattachée

Botschaft der Republik Litauen

Charitéstr. 9

D-10117 Berlin

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