Neuer Attac Basistext: Zehn Jahre nach der Lehman-Pleite
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Kommt der Finanz-Crash 2.0?

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Neuer Attac Basistext: Zehn Jahre nach der Lehman-Pleite

Zehn Jahre nach der Pleite der US-Bank Lehman Brothers sind die Finanzmärkte weiterhin brandgefährlich. Woran liegt das? Was sind die Alternativen?

Diesen Fragen geht Isabelle Bourboulon mit dem neuen Attac-Basistext „Kommt der Finanz-Crash 2.0? Zehn Jahre nach der Lehman-Pleite“ nach. Sie wirft einen Blick auf die Ursachen der Krise und geht in allgemeinverständlicher Form der Frage nach, ob diese beseitigt worden sind. Sie untersucht das Krisenmanagement und die Reformen sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen.

Ausführlich stellt Bourboulon Alternativen zum großen Kasino dar – von realpolitisch relativ einfach machbaren Reformen bis hin zu weiter reichenden Zukunftsvorstellungen für ein Finanzsystem, das im Interesse der Allgemeinheit funktioniert.

Jetzt bestellen im Attac-Shop
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Ö1-Diskussion mit Attac: 10 Jahre nach dem Crash

Am 15. September jährt sich die Pleite der US-Investementbank Lehman Brothers und der Höhepunkt der Finanzkrise zum zehnten Mal. "Die politische Macht des Finanzsektors ist ungebrochen. Das ist die große demokratiepolitische Aufgabe für die nächsten Jahre", sagt Lisa Mittendrein von Attac am 6. September in der Ö1-Diskussion "10 Jahre nach dem Crash."  "Wir bereiten gerade die nächste Finanzkrise vor", meint der Ökonom Stephan Schulmeister.

Link zum Nachhören.

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Attac-Bildungsmaterial für Schulen: Globalisierte Finanzmärkte

Auch mit neuem Bildungsmaterial blickt Attac auf die Krise zurück und nimmt die wachsende Bedeutung der Finanzmärkte und die sozialen Folgen kritisch in den Blick. Das Bildungsmaterial eignet sich für Schulklassen ab der 9. Schulstufe, für die politische Bildung und für die Erwachsenenbildung. 4 Module:

  • Zusammenhänge zwischen dem alltäglichen Leben, den Finanzmärkten und den Krisen des vergangenen Jahrzehnts
  • Verlauf der Krise 2008 - von den Ursachen über ihren Ausbruch in den USA bis hin zur internationalen Bankenkrise
  • Finanzmarktakteure und Bankenrettungen
  • Soziale Konsequenzen der zunehmenden Finanzialisierung und krisenhaften Dynamiken der Finanzmärkte am Beispiel des Wohnens

Das Bildungsmaterial gibt es komplett mit Ordner und Österreich-Einlegeblättern für 10 Euro im Attac Shop - oder gratis zum download:

  • Grundausgabe des Bildungsmaterials hier (rechte Spalte) bei Attac Deutschland
  • die Österreich-Einlegeblätter zur Ergänzung hier.
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EU-FinanzministerInnen schützen Banken und Konzerne

Am 7. und 8. September treffen sich in Wien die EU-FinanzministerInnen. Ihre Agenda zeigt: Das Motto der österreichischen EU-Präsidentschaft „Ein Europa, das schützt“, gilt in erster Linie für Banken und Konzerne.

Keine Finanzregulierung in Sicht
10 Jahre nach der Lehman-Pleite sind mehr Großbanken denn je „too big to fail“ und stark untereinander vernetzt. Spekulative Geschäfte und Instrumente wurden nicht verboten. Die Pläne für eine Trennung von Investement- und Geschäftsbanken wurden gestrichen. Mit der EU-Kapitalmarktunion werden Schattenbanken sogar gefördert statt reguliert. Sowohl die leicht erhöhten Eigenkapitalvorschriften für Banken als auch der EU-Rettungsfonds sind im Falle einer Krise viel zu schwach.

Die Finanztransaktionssteuer ist tot
Die Finanzindustrie hat erfolgreich alle Pläne für eine effektive Finanztransaktionssteuer sabotiert, die FinanzministerInnen sind einmal mehr ihre ErfüllungsgehilfInnen.

Keine Rezepte gegen Steuerdumping
Keine wirksame Lösung gibt es auch beim Steuerdumping von Konzernen. Österreich und Deutschland blockieren weiterhin alle Vorschläge für mehr Steuertransparenz. Mindeststeuersätze für Unternehmen in der EU stehen nicht zur Debatte – im Gegenteil: Neben anderen Ländern plant nun auch Österreich die Körperschaftssteuer zu senken und so das europäische Steuerdumping weiter anzuheizen.

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25.9. Auf zum EU-AgrarministerInnen-Treffen! Wir haben es satt!

Hinter dicken Schlossmauern treffen sich am 25. September die AgrarministerInnen der EU-Mitgliedsstaaten. Ihre Politik hat uns Höfesterben und Agrarfabriken eingebrockt und verschärft die Klimakrise. Als KonsumentInnen, Bauern und Bäuerinnen und ArbeiterInnen müssen wir das jetzt auslöffeln? Wir haben es satt! Deshalb schlagen wir Alarm!

Mit Kochtöpfen und Löffeln, mit Traktoren und Fahrrädern werden wir die MinisterInnen empfangen und daran erinnern, dass es unsere Zukunft ist, über die sie entscheiden! Wir stehen für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft, die das Klima schont, für artgerechte Tierhaltung, gerechten Handel, gute Arbeitsbedingungen und gutes Essen für alle!

Nimm Kochtopf und Löffel und sei mit uns laut !
Wann: Dienstag, 25. September 2018 um 8:00 Uhr
Wo: Schloßhof 1, 2294 Schloßhof

Eine gemeinsame Aktion der Plattform Wir haben es satt!

Alle Infos hier
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Attac an EU-VerteidigungsministerInnen: Waffen gehören ins Museum!

Am 28. August trafen sich die EU-VerteidigungsministerInnen in Wien im Heeresgeschichtlichen Museum. Wir haben haben vor Ort gegen die aktuell vorangetriebene Militarisierung der EU protestiert: Waffen gehören ins Museum!

Die EU-Mitgliedsstaaten inklusive Österreich haben sich verpflichtet, ihre Militärbudgets regelmäßig real stark zu erhöhen. Die Teilnahme an und Unterstützung von Kampfeinsätzen wird verpflichtend. Die Rüstungsindustrie ist DER Profiteur dieser Politik. Sie ist eng in die Entwicklung der neuen EU-Militärpolitik eingebunden. Die EU-Kommission ließ sich etwa beim European Defense Fund mehrheitlich von Rüstungskonzernen beraten. In der nächsten Finanzperiode stellt die EU direkt 30 Milliarden Euro für Rüstung und Militarisierung auf. 

Aktuell werden immer mehr Entscheidungen in der Militärpolitik auf die EU-Ebene verlagert. Damit schaffen die Regierungen die Möglichkeit, Kriegseinsätzen zuzustimmen und sich dabei auf „EU-Entscheidungen“ auszureden. Wir fordern einen Stopp der österreichischen Beteiligung an der fortschreitenden EU-Militarisierung und einen Ausbau der aktiven Friedenspolitik. Mehr Infos in einem Artikel von Marcel Andreu und Elisabeth Klatzer, Attac am mosaik blog.

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Das Griechenland-Programm endet, die Verarmungspolitik geht weiter

Am 20. August endete nach über acht Jahren das europäische Kreditprogramm für Griechenland. Doch für uns ist das kein Grund zur Freude. Die politischen Eliten von Merkel über Juncker bis Draghi tragen haben das Land über Generationen hinweg verarmt, anstatt den europäischen Finanzsektor seinen gerechten Beitrag an den Kosten der Krise zahlen zu lassen. Die Griechenland-Programme sind das vermutlich größte wirtschaftspolitische Verbrechen in der Geschichte der Eurozone.

Die Überwachung und der Zwang zu immer weiterer Verarmungspolitik werden noch Jahrzehnte weitergehen. Mehr Infos dazu in unserer Presseaussendung. Am 20. August war Lisa Mittendrein dazu auch live zu Gast im Ö1 Morgenjournal. (Sendung nicht mehr online)

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Attac-Lehrgänge im Herbst/Wintersemester 2018/19

Auch im Herbst/Wintersemester 2018/19 bietet Attac mehrere Lehrgänge und Vortragsreihen in Kooperation mit Volkshochschulen und anderen Erwachsenenbildungseinrichtungen an. Es gibt ein breites Angebot an Basiswissen zum Thema Wirtschaft, Analyse aktueller Entwicklungen in Österreich, der EU und global, sowie Debatten über politische Alternativen.

Die Lehrgänge und Vorträge mit Diskussionsmöglichkeit richten sich an alle interessierten Menschen, die volkswirtschaftliche Zusammenhänge besser verstehen und alternative Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten kennenlernen möchten.

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Wie Nestlé dem Ort französischen Vittel das Wasser abgräbt

Im kleinen französischen Ort Vittel ist der Grundwasserspiegel dramatisch gesunken - denn vor allem Nestlé pumpt seit Jahren unterirdisches Mineralwasser ab. Rund eine Million Plastik- und Glasflaschen verlassen täglich den Ort. Nun will Nestlé eine kilometerlange Pipeline bauen – um die Einwohner Vittels mit Wasser aus der Umgebung abzuspeisen!

Sehenswerter Bericht in den ARD-Tagesthemen.

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Attac Termine

Sa., 8. September 19:15: VERSTEHEN SIE DIE BÉLIERS? - Open Air Kino in Guntramsdorf
Mo., 10. September 18:30: Kritisches Wissen (Wien)
Di., 11. September 18:00: SambAttac-Probe (Wien)
Di., 11. September 18:30: Attac Graz Treffen (Graz)
Di., 11. September 18:45: Jour fix Attac Regionalgruppe Mödling & Umgebung (Perchtoldsdorf)
Mi., 12. September 19:00: Bettelverbot und Verdrängung in Wien (Wien)
Do., 13. September 19:00: Attac Wels Zukunft denken Vortragsreihe (Wels)
Do., 13. September 19:00: Attac- Vöcklabruck Treffen (Vöcklabruck)
Sa., 15. September 11:00: Attac Flohmarkt (Wien)
Di., 18. September 18:00: SambAttac-Probe (Wien)
Do., 20. September 09:45: SenAttac - Ordentliche Sitzung (Wien)
Mo., 24. September 18:30: Attac Graz Treffen (Graz)
Di., 25. September 18:00: SambAttac-Probe (Wien)
Di., 25. September 18:30: Bedingungsloses Grundeinkommen (Mödling)
Di., 2. Oktober 18:00: SambAttac-Probe (Wien)
Mi., 3. Oktober 18:30: ENERGIE. MACHT. KONFLIKTE (Wien)
Di., 9. Oktober 17:00: Attac Kennenlernen - offener Infotermin (Wien)
Di., 9. Oktober 18:30: Attac Graz Treffen (Graz)

Details zu allen Terminen

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