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Hallo !
bestimmt hast du schon unsere HĂ€hne im HĂŒhnerauslauf inmitten der Hennen gesehen. Neugierig, aufmerksam und ĂŒberdies bei sehr guter Gesundheit zeigt sich der Hahn auf dem heutigen Bild. Strahlend hell leuchtet sein volles Gefieder, sein Schnabel glĂ€nzt, und seine Augen sind klar.
Doch warum halten wir ĂŒberhaupt 4 HĂ€hne mit unseren 200 Hennen? Zum Eierlegen ist ein Hahn ja nicht erforderlich - und NachzĂŒchten möchten wir schlieĂlich auch nicht.
Ein Hahn hat in der Herde eine Schutzfunktion und trĂ€gt aus seiner Sicht die Verantwortung fĂŒr die Hennen:
Er krĂ€ht bei Gefahren eine Warnung - bspw. erzeugt er bestimmte Töne, wenn sich ein Raubvogel nĂ€hert. Er kann die Hennen mit Lauten zum Futter locken und ĂŒberlĂ€sst seinen Hennen auch gern den besten Leckerbissen. Er kommt sofort herbei und schaut nach dem Rechten, wenn eine Henne gackert.
Der Hahn hat im sozialen GefĂŒge seinen Platz ganz oben in der Hackordnung, den er auch verteidigt. Bei vier HĂ€hnen und 200 Hennen ist das Konfliktpotenzial jedoch gering.
Aber das laute und frĂŒhe KrĂ€hen - ist das keine LĂ€rmbelĂ€stigung? Nun, das gehört zu der GerĂ€uschkulisse eines Bauernhofes einfach dazu. Und unsere am Hof wohnenden KollegInnen aus der Landwirtschaft sind ohnehin immer sehr frĂŒh auf den Beinen.
Herzliche GrĂŒĂe
Heike und das Team von Gut PaulinenwÀldchen
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