30. September 2018
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Ein grosszügiges Legat

Hadas Kaufmann, 75 Jahre alt aus Jerusalem, plant ihr gesamtes Vermögen dem NIF in Israel zu vererben.

"Ich mache mir Sorgen um die Zukunft Israels als demokratischer, offener und jüdischer Staat im tiefen biblischen Sinne der Fürsorge für den anderen und um die soziale Gerechtigkeit", sagt sie.

"Da ich keine Kinder habe, überlasse ich mein Vermögen dem NIF mit dem Ziel, die Demokratie im Land zu stärken. Für mich ist sie der Schlüssel zu allem. Sicherlich muss man auch die Erziehung, das Gesundheitssystem usw. stärken, aber ohne Demokratie und Menschenrechte wird der Rest nicht mehr das Gleiche sein. Aktive Bürger, welche teil an politischen Prozessen nehmen und ihren Beitrag an die Gesellschaft leisten sind die Basis für einen gesunden Staat. Wir dürfen dieses Feld nicht den Politikern und der Regierung überlassen, sie sind unsere Repräsentanten für eine begrenzte Zeit - und auch nur dann, wenn sie transparent sind".

Wir sind unendlich dankbar und wünschen Frau Kaufmann noch viele lange und schöne Jahre.

Für weitere Informationen darüber, wie Sie den New Israel Fund Schweiz mit einem Legat berücksichtigen können, nehmen Sie mit uns Kontakt auf: legate@nif.ch

Ein General gibt dem NIF Rückendeckung

Mit Giora Inbar stellt sich ein prominenter General a.D. in die Reihe der führenden israelischen Persönlichkeiten, welche die Angriffe von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seiner politischen Freunde auf den NIF mit deutlichen Worten zurückweisen. Wie schon der frühere Ministerpräsident Ehud Barak und Amram Mitzna, ehemaliger Chef der Arbeitspartei, drückt auch der 62-jährige Brigadier dem NIF seine Solidarität aus und ruft zu Spenden auf: „Wenn wir nicht zur Vernunft kommen, gehen wir mit Riesenschritten auf den Verlust der zionistischen Ideale zu - und alles, wovon wir geträumt, wofür wir gekämpft und unser Leben riskiert haben, könnte verloren gehen“. Israel drohe, zu einer primitiven religiösen Diktatur zu werden, ohne bürgerliche Freiheiten und Gleichberechtigung. General Inbar bezeichnet die vom NIF unterstützten Programme als „Lebensnerven der Demokratie“, indem sie auf eine Gesellschaft ausgerichtet seien, welche auf Gleichheit, Demokratie und Gerechtigkeit ausgerichtet ist.

Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie einsetzt 

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Unsere diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto «Zusammenleben in Jerusalem». Im Zentrum stehen Projekte, bei welchen es um die Förderung der sozialen Gerechtigkeit und des Zusammenlebens im liberal-demokratischen Sinne geht.

Öffnen Sie hier die vollständige Einladung

Begegnungen die Alles verändern

Als Shira Ben-Sasson Furstenberg acht Jahre alt war, zog ihre Familie nach Cambridge, England. Der Besuch einer öffentlichen Schule mit Christen und Muslimen war eine prägende Erfahrung. Als die Familie ein weiteres Jahr in New Jersey verbrachte, lernte Shira die jüdische Diaspora in ihrer ganzen Vielseitigkeit kennen. Dieser Weg hat sie dorthin geführt, wo sie heute ist: als stellvertretende Leiterin des New Israel Fund in Israel.

Der öffentliche Dienst ist in Shiras Familie Tradition: sie ist Enkelin von Josef Burg, Gründer der Nationalreligiösen Partei (NRP, Mafdal) und angesehener Minister, Tochter des Knesset-Abgeordneten Menachem Ben-Sasson (Kadima) und Nichte des Knesset-Sprechers Avraham Burg (haAwoda). Auch ihre Mutter, die Ärztin ist, hat sie mit ihrer Arbeit für andere inspiriert.

Shira arbeitete im Forschungs- und Informationszentrum der Knesset und war Leiterin von iRep-Israel, eine Plattform, die Religionsfreiheit fördert. Ihr Streben nach mehr Rechten für Frauen innerhalb der jüdischen Orthodoxie führte sie an die Leitung der konservativen Organisation Jewish Pluralism. Bevor sie stellvertretende Leiterin wurde, arbeitetete Shira zehn Jahre als Zuwendungs- und Programmverantwortliche bei NIF und Shatil, mit Fokus auf Pluralismus und Religionsfreiheit.

Heute ist sie insbesondere besorgt über das Nationalstaatgesetz. Die Frau, die als junges jüdisches Mädchen gelernt hat, Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen zuzuhören, ist davon überzeugt, dass es für alle Israelis einen Platz im jüdischen Staat geben muss. Das Nationalstaatgesetz missachtet ein für Israel entscheidendes Element: Gleichheit.

Lesen Sie mehr über Shira und ihren Weg hier.

Der NIF am Zürcher Kulturstrudel

Im Rahmen des Zürcher Festivals der jüdischen Kultur, am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur mit dem Thema „Storytelling“, interviewte Michael Guggenheimer die beiden Vorstandsmitglieder des NIF Schweiz Rachel Halpern und Marc Bär sowie die junge Politikwissenschaftlerin Dana Landau zum Thema "Schweizer Juden und Israel - zwischen Solidarität und Kritik". Alle drei waren sich einig, dass ihnen Israel am Herzen liegt, ob sie nun wie die beiden Damen auch den israelischen Pass haben oder wie der männliche Vertreter nur den schweizerischen. Gerade deshalb stehen alle drei der aktuellen israelischen Regierung und den neusten Entwicklungen im Land wie z.B. dem Nationalstaatgesetz äusserst kritisch gegenüber.

Die beiden, die den NIF vertraten, waren sich einig, dass sie die BDS (Boycott Divestment Sanctions) Bewegung vollständig ablehnen, auch wenn die Politik Israels in vielen Belangen den Werten, für die der NIF eintritt, nicht entspricht. In der Diskussion mit Michael Guggenheimer wurde klar, dass das Motto des NIF "aus Liebe zu Israel" von den Mitgliedern des NIF aktiv gelebt wird und sie sich dafür einsetzen, dass Israel zu einem Staat wird, in dem alle Bürger gleichberechtigt miteinander leben können.

„Willkürliche Verhaftungen werden uns nicht stoppen”

Drei führende Mitglieder von Breaking the Silence wurden kürzlich von der Grenzpolizei festgenommen. Sie führten eine 120-köpfige Studiengruppe an jenen Ort in der Westbank, wo eine Woche zuvor gewalttätige Siedler eine Gruppe von Menschenrechtsaktivisten angegriffen hatten. Seltsamerweise geschah jenen Angreifern nichts, genauso wenig wie jenen Siedlern, die regelmässig palästinensische Hirten und Bauern belästigen.

Avner Gvaryahu, CEO von Breaking the Silence, Achiya Schatz, Sprecher, und der Anwalt Michael Sfard wurden ohne weitere Folgen nach drei Stunden wieder freigelassen. “Wir werden auch im Angesicht von Gewalttaten der Siedler unsere Aktivitäten nicht einschränken und unsere Touren in die Westbank fortsetzen“ sagte Avner Gevaryahu.

Als Reaktion auf die Verhaftung sagte der NIF-CEO Daniel Sokatch, dass die Regierung  die Demokratie und die Gleichheit für alle Menschen bedrohe. Es sei jetzt klar, dass diese Regierung beabsichtigt, seine grundlegende Verantwortung zum Schutz ihrer Bürger vor Gewaltverbrechen aufzugeben und Andersdenkende verfolge. "Dies geht über politische Meinungsverschiedenheiten hinaus. Dies ist eine Regierung, welche die körperliche Unversehrtheit der Bürger, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen, nicht schützt. Wir werden uns nicht einschüchtern oder zum Schweigen bringen lassen.”

Die Angriffe auf palästinensische Hirten und Bauern werden oft von Bewohnern von Mitzpe Yair begangen. Mitzpe Yair wurde in Verletzung von israelischem Recht im Jahr 1998 gegründet. Bis heute ist niemand verhaftet worden, und bis heute hat die Regierung keine Versuche unternommen, das geltende Recht durchzusetzen und die Siedlung zu verlegen.

Knesset Mitglied Mossi Raz (Meretz) protestiert dagegen, dass die Armee den Siedlern hörig sei und nichts dagegen unternehme, dass diese das Land illegal besetzt halten.

Wir empfehlen

Not Just Millennials: These Older U.S. Jews Are Disillusioned by Israel Too

The media may have focused on young American Jews’ disconnect from Israel, but a growing number of older U.S. Jews tell Haaretz they have also become alienated from a government that doesn't share their liberal values.

Dina Kraft , 20. September 2018, Haaretz

Lesen Sie hier den Artikel (Englisch) 

There's a Crisis Between U.S. Jewry and Israel, Says Jewish-American Journalist Thomas Friedman

'You can't tell American Jews: We want you to come to Israel, but your form of Jewish-religious expression is unacceptable to us,' the Pulitzer prize-winning New York Times columnist tells Israeli weekly Makor Rishon

21. September 2018, Haaretz

Lesen Sie hier den Artikel (Englisch) und hier in Makor Rishon (Hebräisch)

 

 

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Prof. Dr. Daniel Jositsch, Zürich
Dr. Claudia Kaufmann, Zürich
Dr. Georg Krayer, Basel
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Samuel Rom
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© NIF Newsletter 30. September 2018.

Redaktion: Rachel Halpern und Jaron Bernstein.

Beiträge: Peter Abelin, Marc Bär, Samuel Rom und Regina Schmidt

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