15. März 2018
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„Gedenke, dass du Knecht warst im Land Ägypten“

Liebe Leserinnen und Leser

Der Auszug aus Ägypten stellt die Befreiung unseres Volkes dar. Die individuelle Befreiung ist jedoch eine dauernde persönliche Aufgabe. Dank der individuellen Freiheit können wir unser Leben gemäss unseren Wünschen gestalten und für unsere Werte kämpfen, solange wir damit niemandem Schaden zufügen. Pessach, das Fest der Freiheit, gibt uns die Chance, nicht nur über unsere eigene Freiheit nachzudenken, sondern auch über die Freiheit von anderen. Schränken wir diese ein? Kümmern wir uns um die Freiheit von anderen Menschen?

Der New Israel Fund (NIF) setzt sich in Israel weiterhin für die Freiheit aller Menschen im Land und die Unterstützung von Benachteiligten ein, für mehr Gerechtigkeit und ein besseres Zusammenleben.

פסח שמח

Ihre NIF NEWS Redaktion

Interna: Der Übergang der NIF Schweiz Leitung ist erfolgt

An einem gelungenen Abend Mitte Januar mit Spendern, Patronatskomitee- und Vorstandsmitgliedern wurde der Wechsel im Präsidium des NIF Schweiz gefeiert. Pierre Loeb übergab das Präsidium an Jaron Bernstein und wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Anne Lévy und Beat Eisner verliessen die Geschäftsleitung und wurden mit weiteren Vorstandsmitgliedern feierlich verabschiedet.

Schauen Sie sich Pierre Loebs Botschaft an unsere Spenderinnen und Spender an:

Philippe Lévy s"l

Philippe Lévy war von 1993 bis 2006 der erste Präsident des Neuen Israel Fonds Schweiz. Von 2006 bis zu seinem Ableben war der Alt Botschafter Patronatskomitee- und Mitglied des lokalen Berner NIF-Komitees. Weiter war er auch Mitglied des International Councils des NIF Boards.

"Ich unterstütze den NIF, weil nur in einem sozial gerechten und demokratischen Israel der Frieden eine echte Chance hat." Mit diesen Worten stand er für den NIF Schweiz zu einer Zeit ein, wo noch niemand etwas von NIF wusste. Unter ihm entstand auch unser Motto 'aus Liebe zu Israel' und in diesem Sinne baute er den NIF in der Schweiz auf.

Wir werden Philippe Lévy immer in ehrender Erinnerung behalten und sind ihm für seine Zivilcourage, seine Offen- und Direktheit sehr dankbar. Mögen seine Wünsche und Visionen für ein besseres Israel in Erfüllung gehen.

Pierre Loeb, Ehrenpräsident NIF Schweiz

Wachsende Opposition gegen Abschiebungen von Asylsuchenden

Die Politik der israelischen Regierung, Asylsuchende vor die Wahl zwischen Abschiebung und unbefristete Haft zu stellen, hat in Israel eine Welle der Empörung ausgelöst. Fast 100 Rabbiner, sowie Intellektuelle, Ärzte, Shoa-Überlebende und Israelis aus allen Teilen der Gesellschaft haben ihre Solidarität mit den Asylsuchenden verkündet und ihnen Zuflucht angeboten.

Die Exzesse der Politik haben die israelische Öffentlichkeit dazu bewegt, sich stärker für demokratische Werte und Menschenrechte einzusetzen. Wir vom NIF unterstützen diese wichtige Arbeit und haben bereits 60'000 US-Dollar an Soforthilfe für verschiedene Organisationen bewilligt, die die öffentliche Kampagne gegen die Abschiebungen führen oder Dienstleistungen für Asylsuchende in Israel erbringen.

Lesen Sie hier mehr (Englisch)

Hier sehen Sie einen Video-Beitrag (Englisch) der Demonstration in Tel Aviv vom 24. Februar

Unterstützen auch Sie uns in diesen Bemühungen und spenden Sie direkt für das Notfall-Programm:

Neuer Israel Fonds Schweiz

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Mitteilung: „Stopp die Ausschaffung!“

Tag Meir wird in Beit Iksa freundlich begrüsst

Beit Iksa ist ein Zweitausend-Seelen-Dorf nördlich von Jerusalem, ausserhalb der Grenzen von 1967. Das Dorf kann nur über eine Zufahrtsstrasse von Jerusalem erreicht werden, welche mit einem Check Point versehen ist. Deshalb sind die Bewohner sowohl von der israelischen wie auch von der palästinensischen Bevölkerung weitgehend abgeschnitten. Wenn israelischer Besuch da ist, sind es meist Soldaten oder Grenzpolizisten. Anfang Januar wurden in Beit Iksa Häuser und Fahrzeuge von rechtsextremen Vandalen mit Hassparolen beschmiert.

Tag Meir ist eine Organisation, die sich der Bekämpfung von Extremismus und Rassismus verschrieben hat. Sie nimmt sich ganz speziell auch kleineren Gemeinschaften an. Im Anschluss an die negativen Ereignisse in Beit Iksa haben zwanzig Aktivisten von Tag Meir dem Dorf einen Solidaritätsbesuch abgestattet und wurden dort sehr herzlich willkommen geheissen.

Lesen Sie hier mehr (Englisch)

NIF-Fotoausstellung in der Knesset zum Arabisch-Jüdischen Zusammenleben

MK Yakov Margi von der ultra-orthodoxen Shas-Partei eröffnete die Ausstellung mit dem Thema „Menschliche Wärme“ (Human warmth) mit den Worten: "Wir haben Meinungsverschiedenheiten mit dem NIF bei anderen Themen, aber zu diesem Thema sind wir ohne Einschränkung einig mit ihm: Wir müssen das Studium der arabischen Sprache fördern, so dass wir alle miteinander sprechen können. Wenn wir einander respektieren, werden wir eine stärkere Gesellschaft mit besseren Werten.“ Grundlage der Ausstellung ist der Aufruf des NIF, Vorschläge zur Förderung der Koexistenz zwischen Juden und Arabern in Israel einzureichen. Diesem folgten verschiedene Gruppen und Organisatoren und reichten über 350 Projekte ein. Das grosse Interesse bestärkt das Resultat einer Umfrage, welche aufzeigte, dass 97% der israelischen Araber und 67% der israelischen Juden meinen, dass Massahmen zur Förderung der Koexistenz  entscheidend für Israels Zukunft sind.

Die Fotoausstellung wird von NIF gemeinsam mit Mossawa – dem Zentrum für Rechte der arabischen Bürger - im ganzen Land gezeigt und hat den gemeinsamen Kampf von Juden und Arabern gegen die Waldbrände im Jahr 2016 im Fokus. Der neue CEO vom NIF, Mickey Gitzin betont, dass die Zukunft Israels auf dem gemeinsamen Zusammenleben von Juden und Arabern basiert. „ Dies ist die Basis eines aufgeklärten Israel, für diese gemeinsame Zukunft setzen wir uns ein.“

Lesen Sie hier mehr (Englisch)

Smartphone-App für die Geschichte von Jerusalem

Wer sich für die Geschichte Jerusalems von der Bronzezeit bis heute interessiert, kann sich jetzt gratis eine App aufs Smartphone laden, auf welcher entsprechende Informationen abgerufen werden können. Die App verbindet englischsprachige Erläuterungen für zum Teil wenig bekannte Orte in der Altstadt und dem historischen Becken mit Karten, auf denen der eigene Standort sichtbar ist. So ermöglicht ein Spaziergang durch die geschichtsträchtige Stadt auch das Durchbrechen von Kultur- und Identitätsbarrieren. Herausgegeben wird die App „TraceBack“ (für Android und iOS) von der NGO Emek Shaveh, welche mit diversen Aktivitäten die Politisierung der Archäologie im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern bekämpft.

Lesen Sie hier mehr über Emek Shaveh

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Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt 

 

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NIF Schweiz ist Partner des Films Foxtrott

Schweizer Premiere: Zürich, Arthouse Uto 19 März. 19:00 OV/d/e im Rahmen der Filmtage YESH

Eine erschütternde Nachricht erreicht das wohlhabende Ehepaar Michael und Dafna Feldmann in Tel Aviv: Ihr Sohn Jonathan ist als Soldat «im Dienst des Landes gefallen». Dafna bricht zusammen und erhält ungefragt ein starkes Sedativum vom Militärsanitäter. Während sie bewusstlos ist, überfordern Verwandte und Armeeangehörige Michael mit gut gemeinten Ratschlägen. Zunehmend gerät der verzweifelte Vater in einen Sog von Wut und Schmerz. Da tritt plötzlich eine dieser unergründlichen Wendungen ein, die das Leben manchmal für uns bereithält…

Regisseur Samuel Maoz («Lebanon», Gewinner des Goldenen Löwen 2009) war selbst Soldat der israelischen Armee und blickt mit seinem zweiten Spielfilm auch auf eigene Erfahrungen zurück. «Foxtrot» wurde bei den israelischen Filmpreisen dreizehn Mal nominiert und acht Mal ausgezeichnet, gewann im Wettbewerb der 74. Filmfestspiele von Venedig den Silbernen Löwen und wurde von Israel ins Rennen um den Oscar geschickt. «Foxtrot» ist ein philosophisches Puzzle in drei Teilen – aufrüttelndes, einnehmendes und bewegendes Kino.

La Biennale di Venezia 2017
Silberner Löwe
Grosser Preis der Jury

The Wall and the Gate: Michael Sfard präsentiert sein neues Buch in Genf

Eine Kooperation zwischen NIF Schweiz und JCall Genf

Am Montag, 26.Februar hat der israelische Menschenrechtsanwalt, Michael Sfard, einen Vortrag an der Universität Genf gehalten. Die Veranstaltung von JCall, der Rechtsfakultät der Universität und der Anwaltskammer Genf hat ein breiteres Genfer Publikum angezogen.

Schauen Sie sich das folgende Gespräch mit Michael Sfard an (Englisch):

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Wir empfehlen

Land Where Women Heal

Projekt-Präsentation

Dienstag, 20. März 2018, 19.30 Uhr
AKL-Logenraum, ICZ-Gemeindehaus, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich

Lesen Sie hier einen Beitrag von Israel Times zu diesem Projekt. 

Hier finden Sie die Einladung

Hinausziehen und Fragen stellen

SRF2 PERSPEKTIVEN

Eine Reportage über Aussteigerinnen und Aussteiger aus dem ultraorthodoxen Milieu in Israel und die Arbeit von Hillel - unterstützt von NIF.

Die kompelette Sendung ist hier verfügbar

 

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Legaten den NIF

 

Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für eine lebendige Demokratie in Israel einzusetzen. Im Namen des NIF Schweiz
Jaron Bernstein Präsident, NIF Schweiz
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Patronatskomitee

Prof. René Bloch, Bern  
Dr. Ruth Dreifuss, Genève
Dr. Esther Girsberger, Zürich
Prof. Dr. Laurent Goetschel, Basel
Prof. Daniel Jositsch, Zürich
Dr. Claudia Kaufmann, Zürich
Dr. Georg Krayer, Basel
Prof. Dr. Georg Kreis, Basel
Prof. Dr. René Lévy, Lausanne
Dr. Ralph Lewin, Basel
Vreni Müller-Hemmi, Zürich
Prof. Dr. Jacques Picard, Zürich
Dr. Vera Rottenberg, Zollikon

Vorstand NIF Schweiz

Jaron Bernstein, Präsident, Zürich
Pierre Loeb, Ehrenpräsident, Basel
Marc Bär, Zürich
Karin Dreiding, Zürich
Roger Dreyfus, Basel
Jacques de Haller, Bern
Rachel Halpern, Bern
Felix Rasumowsky, Zürich
Samuel Rom, Zürich

Ortskomitee Basel

Roger Dreyfus
Beat Eisner
Danielle Kaufmann
Soshya Kaufmann
Michelle Landau
Yehuda Landau
Anne Levy
Patrick Loeb
Pierre Loeb
Michi Löwenheck
Valerie Rhein

Ortskomitee Bern

Peter Abelin
Denise Braunschweig
Daniel Eisner
Jacques de Haller
Rachel Halpern
Dina Kühne
Catherine Mürner
Martin Mürner

Ortskomitee Zürich

Marc Bär
Jaron Bernstein
Karin Dreiding
Batya Licht
Felix Rasumowsky
Samuel Rom
Regina Schmidt
David Selig
Roni Weissberg

Möchten Sie bei einem Ortskomitee mitmachen?

Nehmen Sie mit uns hier Kontakt auf. Wir freuen uns!

© NIF Newsletter 15. März 2018.

Redaktion: Rachel Halpern und Jaron Bernstein. Beiträge: Peter Abelin, Karin Dreiding, Rachel Halpern, Sämy Rom und David Selig.

Sollten Sie unsere NIF NEWS mehrfach erhalten, sind wir um eine Rückmeldung dankbar, sodass wir die unerwünschten Adressen aus dem Verteiler nehmen können.

Haben Sie Bekannte, die am NIF interessiert sein könnten – wir nehmen sie gerne in unseren Verteiler auf.

Der NIF ist die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt.

Neuer Israel Fonds Schweiz

Winkelriedplatz 4, 4053 Basel

info@nif.ch  Fax 061 361 2972   

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