24. Mai 2018
Winkelriedplatz 4
4053 Basel

www.nif.ch | info@nif.ch
PC 40-37333-1
IBAN CH56 0900 0000 400373331

Aus Liebe zu Israel beobachten wir mit Sorge die aktuellen Entwicklungen der Kampfhandlungen zwischen Israel und Iran in Syrien wie auch die Situation an der israelischen Grenze zu Gaza. Israel muss seine Grenzen und Anwohner verteidigen. Gleichzeitig liegt es jedoch in Israels Interesse, die bedrückende humanitäre Situation in Gaza, welche Menschen zur Verzweiflung bringt, schnellstmöglich erheblich zu verbessern. Unsere Gedanken sind mit den Menschen in Israel und der Region.

70 Jahre Israel auf Radio SRF: NIF auf Augenhöhe mit SIG und GSI

Im Rahmen einer Serie von Beiträgen zum Jubiläum „70 Jahre Staat Israel“ lud die Hintergrundsendung „Kontext“ von Radio SRF2 Kultur drei Persönlichkeiten zu einer „Schweizer Debatte“ unter dem Motto „Shalom Israel“ ein. Auf Augenhöhe mit FDP-Nationalrätin Corina Eichenberger, Präsidentin der Gesellschaft Schweiz-Israel (GSI) und Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) kommt dabei auch Jaron Bernstein, Präsident des NIF Schweiz, in dieser fast einstündigen „israelfreundlichen Runde“ (so Moderator Hansjörg Schultz) zu Wort. In wohltuender Sachlichkeit ergänzen sich die drei Personen in ihrer Einschätzung der Lage, wobei auch ihr persönlicher Bezug zum jüdischen Staat zum Ausdruck kommt. Jaron Bernstein nutzt die Plattform, um die Grundanliegen des NIF vorzubringen und erhält die volle Unterstützung seiner Gesprächspartner mit seinem Zukunftswunsch nach einer starken Demokratie, die auch die Minderheiten schützt.

Hören Sie sich die Sendung hier an.

Und hier eine weitere SRF2 Kultur Sendung: Israel, ein Multiversum im Nahen Osten  

Arabisch-jüdischer Tourismus mit Sikkuy und “Ramadan Nights"

Am Mittwoch 16.5. hat dieses Jahr für die Muslime der Monat des Ramadan begonnen. Sikkuy bietet mit „gemeinsamen Wegen“ seit einigen Jahren während des Ramadans Touren mit lokalen Führern in arabischen Dörfern in Israel an. Dabei können interessierte Studenten, Touristen und jüdische Gemeinden mehr über ihre Mitbürger und deren Bräuche in dieser besonderen Zeit lernen.

Mit diesem Angebot - ein besonderes Highlight jedes Jahr - verfolgt Sikkuy das Ziel, über Tourismus zu sozialer Veränderung zu führen. Sikkuy ist eine 1991 gegründete vom NIF unterstützte israelische Organisation von Arabern und Juden, die sich für Gleichstellung und Partnerschaft aller arabischen und jüdischen Bürger Israels im Land einsetzt.

Lesen Sie hier mehr über diese touristische Initiative

Der NIF ist seit bald 40 Jahren die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt 

 

SPENDEN SIE DEM NIF

PC 40-37333-1

IBAN CH56 0900 0000 40037333 1

 

Ehrendoktorwürde für zwei Mitglieder des NIF Patronatskomitees

Die Universität Zürich feierte dieses Jahr mit dem "Dies Academicus" ihr 185-jähriges Bestehen. 

Mitten drin zwei Mitgliederinnen des Patronatskomitees des NIF Schweiz. Die Alma Mater verlieh Dr. Vera Rottenberg Liatowitsch, frühere Bundesrichterin, und Dr. Claudia Kaufmann, Ombudsfrau der Stadt Zürich, den Ehrendoktortitel. Diese Ehre wurde an dem Anlass nur noch sechs weiteren Persönlichkeiten verliehen.  

Beide Frauen setzten sich während ihrer beindruckenden Karrieren für Gleichstellung, Rechte der Frauen und gegen Rassismus und Antisemitismus ein.

Wir gratulieren herzlichst!

Lesen Sie hier mehr darüber

Fake News aus dem Fussballstadion

Ende April, vor dem Fussballspiel der arabisch-israelischen Mannschaft Bnei Sakhnin gegen Hapoel Ra'anana wurde zugunsten der in einer Sturzflut im Negev ertrunkenen zehn jüdischen Jugendlichen eine Schweigeminute abgehalten. Der israelische Fernseh-Sender Channel 7 berichtete, dass die Anhänger von Bnei Sakhnin während dieser Schweigeminute lauthals gebuht haben sollen. Premierminister Benjamin Netanyahu verbreitete die Meldung begleitet mit dem Kommentar "Was für eine Schande!".

Die an der Partie anwesenden Vertreter von "kick it out", der vom NIF unterstützten Organisation gegen Rassismus in Fussballstadien, protestierten und meldeten, dass die Fans von Bnei Sakhnin sich während der Schweigeminute würdevoll und ruhig verhalten hatten. Der NIF und mehrere Medien, darunter Channel 2, protestierten und nach ein paar Tagen wurde der Facebook-Post des Premierministers gelöscht.

Der NIF setzt sich für Gleichheit aller Israelis ein, auch wenn Fake News gegen eine bestimmte israelische Bevölkerungsgruppe aus dem Amt des Premierministers stammen. Der Präsident von Bnei Sakhnin überlegt sich, eine Verleumdungsklage einzureichen sollte sich der Premierminister nicht entschuldigen.

Der Kampf um die israelischen Gerichte

Die Regierung versucht mit einem neuen Gesetz, den Einfluss des Obersten Gerichtshofes bei Menschenrechtsfragen gegenüber Frauen, Charedim, Asylsuchenden, Arbeitnehmenden, arabischen Israelis, LBGTQ-Personen einzuschränken und stattdessen dem Parlament zu übertragen. So sollen z.B. grundlegende demokratische Rechte wie das Versammlungs- und das Meinungsäusserungsrecht sowie das Recht auf Protest begrenzt werden. In einem parlamentarischen System wie dem israelischen, ist der Oberste Gerichtshof das einzige Organ, das die Regierung und auch das Parlament bremsen kann, wenn Grundrechte verletzt werden. Es sorgt dafür, dass Politiker keine unbeschränkte Macht ausüben können. In einer gesunden Demokratie geht es nicht einzig um Mehrheiten, sondern auch um die übergeordneten Prinzipien, wie die Freiheit der Menschen und der Menschenwürde. Wenn nun der Oberste Gerichtshof nicht mehr über die Einhaltung dieser Grundsätze wacht, sondern nur das Parlament, dann ist die Gefahr gross, dass politische Überlegungen und nicht rechtliche zum Tragen kommen. Der New Israel Fund und Schatil machen nun was sie immer tun, wenn Menschenrechte in Israel in Gefahr sind: es werden Bündnisse und Kooperationen mit verschiedenen Organisationen mit gemeinsamen Werten eingegangen. Zusammen entwickeln wir eine zielführende Strategie, um den Abbau des Obersten Gerichtes, eine der bedeutendsten, staatstragenden und unbestechlichen Säulen der israelischen Demokratie, zu verhindern.

Religionsfreiheit: Die Geschichte einer Israelin, die erfolgreich für ihr Recht auf Scheidung kämpfte

Dr. Shani Paluch, Direktorin der Abteilung für Brust-Onkologie im Shaarei Zedek Medical Center in Jerusalem, ist die Protagonistin des ersten Clips der neuen "Trailblazers" Dokumentarreihe. Diese wurde von NIF und Ynet anlässlich des 70. Jahrestages der Unabhängigkeit Israels produziert.

Nach dem Scheitern der Ehe, haben ihr Ehemann und orthodoxe Gerichte eine Scheidung verweigert. Die Geschichte von Dr. Paluch ist keine Ausnahme in Israel, da Ehe und Scheidung der orthodoxen Obrigkeit unterstehen.

Scheidungsfälle werden in Israel von Rabbinern gehandhabt, deren Ansichten und halachische Rechtskriterien vor 2000 Jahren zeitgemäss waren. Demzufolge sind Frauen an ihre Ehemänner gebunden und können ihren eigenen Zivilstand nicht selbst bestimmen. Dies ist lediglich die Spitze des Eisbergs in einem System, das Diskriminierung und geschlechtsbedingte Ungleichheit zementiert.

Der Kampf für Gleichberechtigung und Frauenrechte, insbesondere im Rahmen der Religionsfreiheit, ist eine NIF Priorität. Daher arbeiten wir mit Organisationen wie Mavoi Satum, Kolech: Religious Women’s Forum, Center for Women’s Justice, oder Kol Ha-Isha und ICAR (International Coalition for Agunah Rights) zusammen.

Hier können Sie mehr über diese Geschichte erfahren

Amos Oz – mit Humor gegen Fanatismus

Sternstunde Philosophie, SRF Fernsehen

Schriftsteller und Mitglied des NIF internationalen Komitees, Amos Oz, hat die Gründung Israels als kleiner Junge miterlebt. Für ihn ist der Nahostkonflikt lösbar – mit vielen Kompromissen und noch mehr Humor.

Vor 70 Jahren, am 14. Mai 1948, wurde der Staat Israel gegründet. Amos Oz, preisgekrönter und wohl bedeutendster Schriftsteller Israels, wurde 1939 in Jerusalem geboren, das damals noch Teil des britischen Mandatsgebietes Palästina war.

Mit neun Jahren erlebte Oz den Krieg zwischen jüdischen und arabischen Truppen und die darauf folgende Staatsgründung Israels.

Yves Bossart spricht mit dem Schriftsteller über den Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern, über seelische Narben, wohlmeinende Fanatiker und über die friedensstiftende Kraft der Literatur.

 Schauen Sie sich hier die Sendung an

Inkrafttreten des neuen Europäischen Datenschutzgesetzes (EU-DSGVO)

Am 25. Mai 2018 tritt das neue Europäische Datenschutzgesetz (EU-DSGVO) in Kraft.

Auch der NIF Schweiz möchte sicherstellen, dass Sie wissen, dass wir mit Ihren Daten sorgsam umgehen, denn der Datenschutz ist uns ein wichtiges Anliegen.

Wenn Sie diesen Newsletter erhalten ist Ihre Mailadresse in einer Datenbank zur Versendung unseres Newsletters gespeichert. Über die Mailadresse erhalten Sie unsere Newsletter und auf Wunsch auch unsere Verdankung für Spenden.

Wir nutzen die Mailadresse für keine andere Zwecke. Auch den Verkauf oder eine Weitergabe von Daten an Dritte schließen wir ausdrücklich aus.

Wir möchten Sie auch nicht gegen Ihren Willen über unsere Aktivitäten informieren. Deshalb bieten wir Ihnen an, dass wir Ihre Mailadresse löschen, wenn Sie in dieser Mail unten rechts auf „Abmelden/Unsubscribe“ klicken. Sie werden dann künftig keine Mails mehr vom NIF Schweiz erhalten.

Natürlich können Sie sich auch jederzeit nach dem 25. Mai auf diese Weise abmelden.

Wenn Sie sich nicht abmelden, gehen wir davon aus, dass wir Ihnen auch weiterhin unsere Newsletter per E-Mail senden dürfen.

Wir empfehlen

Interessantes Interview mit Michael Sfard zur aktuellen Gewalteskalation bei Gaza

Online Magazin Slate

Das amerikanische online Magazin Slate hat ein Interview mit Michael Sfard, dem führenden israelischen Menschenrechtsanwalt und Autor des Buches „The Wall and the Gate: Israel, Palestine, and the Legal Battle for Human Rights.“ zur aktuellen Situation in Gaza publiziert. Sfard äussert sich darin besorgt über die Anwendung der Taktik des „scharfen Schiessens“ (live fire) der israelischen Armee, die nach seiner Einschätzung gegen internationales Recht verstösst, da die Demonstrationen der Palästinenser keine direkte Bedrohung für Menschenleben darstellen. Sfard meint, dass diese Geringschätzung für die Menschenrechte und der stetige Abbau demokratischer Prinzipien der aktuellen israelischen Regierung noch durch die Unterstützung der aktuellen amerikanischen Regierung gefördert werden.

Lesen Sie hier das Interview (Englisch)

How to tell when criticism of Israel is actually anti-Semitism

The Washington Post vom 18. Mai 2018

Calling out human rights violations shouldn’t stray into bias against Jews.

By Jill Jacobs

Lesen Sie hier weiter (Englisch)

 

Begünstigen Sie auch bei

Legaten den NIF

 

Mit Ihren Spenden helfen Sie dem NIF, sich weiterhin für eine lebendige Demokratie in Israel einzusetzen. Im Namen des NIF Schweiz
Jaron Bernstein Präsident, NIF Schweiz
info@nif.ch
Facebook Twitter

Patronatskomitee

Prof. René Bloch, Bern  
Dr. Ruth Dreifuss, Genève
Dr. Esther Girsberger, Zürich
Prof. Dr. Laurent Goetschel, Basel
Prof. Daniel Jositsch, Zürich
Dr. Claudia Kaufmann, Zürich
Dr. Georg Krayer, Basel
Prof. Dr. Georg Kreis, Basel
Prof. Dr. René Lévy, Lausanne
Dr. Ralph Lewin, Basel
Vreni Müller-Hemmi, Zürich
Prof. Dr. Jacques Picard, Zürich
Dr. Vera Rottenberg, Zollikon

Vorstand NIF Schweiz

Jaron Bernstein, Präsident, Zürich
Pierre Loeb, Ehrenpräsident, Basel
Marc Bär, Zürich
Karin Dreiding, Zürich
Roger Dreyfus, Basel
Jacques de Haller, Bern
Rachel Halpern, Bern
Felix Rasumowsky, Zürich
Samuel Rom, Zürich

Ortskomitee Basel

Roger Dreyfus
Beat Eisner
Danielle Kaufmann
Soshya Kaufmann
Yehuda Landau
Anne Levy
Patrick Loeb
Pierre Loeb
Michi Löwenheck
Valerie Rhein

Ortskomitee Bern

Peter Abelin
Denise Braunschweig
Daniel Eisner
Jacques de Haller
Rachel Halpern
Dina Kühne
Catherine Mürner
Martin Mürner

Ortskomitee Zürich

Marc Bär
Jaron Bernstein
Karin Dreiding
Batya Licht
Felix Rasumowsky
Samuel Rom
Regina Schmidt
David Selig
Roni Weissberg

Möchten Sie bei einem Ortskomitee mitmachen?

Nehmen Sie mit uns hier Kontakt auf. Wir freuen uns!

© NIF Newsletter 24. Mai 2018.

Redaktion: Rachel Halpern und Jaron Bernstein.

Beiträge: Peter Abelin, Marc Bär, Rachel Halpern, Sämy Rom, Regina Schmidt, David Selig

Sollten Sie unsere NIF NEWS mehrfach erhalten, sind wir um eine Rückmeldung dankbar, sodass wir die unerwünschten Adressen aus dem Verteiler nehmen können.

Haben Sie Bekannte, die am NIF interessiert sein könnten – wir nehmen sie gerne in unseren Verteiler auf.

Der NIF ist die führende Organisation in Israel, die sich für Gleichberechtigung und Demokratie für alle Israelis einsetzt.

Neuer Israel Fonds Schweiz

Winkelriedplatz 4, 4053 Basel

info@nif.ch  Fax 061 361 2972   

Spenden PC 40-37333-1  oder 
IBAN CH56 0900 0000 400373331

MailerLite